Gerade bei der Wahl des richtigen Bodenbelages ist es sehr wichtig, dass der Bauherr von Anfang an ganz genau weiß, welchen Zweck der Bodenbelag erfüllen soll. Elementare Fragen müssen vor dem Kauf und dem Einbau geklärt werden. Wichtig ist zum Beispiel, dass man weiß, ob man einen stark frequentierten Boden belegen möchte, oder ob es sich um eine Stelle im Haus handelt, die ohnehin kaum betreten wird. Wenn der zweite Fall eintritt, dann kann ein Bauherr sich ruhig darauf konzentrieren, dass nur die reine Optik stimmt und alle anderen Faktoren wie Beschaffenheit, Qualität und Massivität eine nur untergeordnete Rolle spielen dürfen.
Doch wenn der Boden stark strapaziert wird, viele Menschen über diesen laufen oder sonstige Lasten auf ihn zukommen, dann ist schon wichtig, ob es nun ein
Zweischichtparkett oder zum Beispiel ein Massivparkett sein soll. Die Unterschiede zwischen
Zweischichtparkett und
Massivparkett sind auf den ersten Blick zwar nicht wirklich groß, doch es ist sehr wichtig, dass man diese genau kennt und dementsprechend die richtige Wahl trifft.
Massivparkett ist am Besten für Ort geeignet wo robuste Gegenstände stehen und auch bewegt werden. In Schulen oder Universitäten werden zum Beispiel Tische, Stühle oder gar Schränke verrückt, das kann zu schweren Kratzern und Beschädigungen führen, wenn es sich nicht um ein Massivparkett handelt. Massivparkett hinterlässt zudem keine Dellen, wenn ein Klavier oder ein schwerer Schrank an einer Stelle für längere Zeit gestanden hat – so ist auch ein Umräumen und Umstellen kein Problem auf einem
Massivparkett-Boden.
Zweischichtparkett eignet sich besser für Orte, an denen zwar viele Menschen unterwegs sind, aber keine schweren Schränke oder massive Klaviere lauern, denn auf diesem Boden können Abdrücke entstehen.