Pixi Amulett aus Schmuckzinn
Ich möchte heute mal etwas über Zwerge berichten. Und ich meine damit nicht etwa kleinwüchsige Männer, wie Prince oder Tom Cruise und auch keine Vorgärten verschandelnden Gartenzwerge. Nein, ich spreche von den kleinen geschickten Gnomen aus dem Walde. Obwohl, darf man die noch Zwerg oder Gnom nennen? Troll oder Heinzelmännchen? Oder wäre vertikal beeinträchtigter auch in diesem Fall politisch korrekter? Oder senkrecht herausgeforderter?
Auf jeden Fall aber, sind Zwerge nicht große, aber stämmige, menschenähnliche Lebewesen, die auch sonst, rein äußerlich, eher unattraktiv sein sollen. Es sei denn man mag lange Nasen, Bärte und Zipfelmützen. Aber wie heißt es doch so schön? Nur die inneren Werte zählen! Und davon haben Zwerge angeblich eine ganze Menge. Zum Beispiel, sollen sie sehr weise und romantisch sein, können auch im Dunklen sehr weit gucken und man sagt ihnen eine gewisse Resistenz gegen Magie nach. Allerdings sind sie auch etwas kurz angebunden ( kein Wunder, bei der Größe) und griesgrämig. Am meisten geschätzt aber, wird ihr unumstrittenes handwerkliches Geschick. Durch ihr Interesse für schönen Ohrschmuck und ihre ewige Jagd nach Edelmetallen, sind sie zu ausgesprochen tüchtigen Schmieden geworden.
Tja, was gäbe es sonst noch zu erzählen?
Zwerge wohnen gerne in Erdhöhlen, am Fuße von Bergen oder auch hinter den selben, oftmals sieben an der Zahl
Das einzige was mich stutzig macht, ist der Mangel an ebenso kleinen, aber weiblichen Zwergen. Wie pflanzen sie sich fort? Immerhin entstand ihre Kultur bereits vor tausenden von Jahren. Und sie leben in allen Gebirgen dieser Welt. Die einzig mir bekannte Zwergin ist Schlumpfinchen, aber wie der Name schon sagt, scheint dies eine Gattung für sich zu sein. Dürfen weibliche Gnome die Höhle nicht verlassen, um beim männlichen Geschlecht kein Aufsehen zu erregen? Sind sie grün und dadurch im Wald einfach besser getarnt? Vielleicht erkennt man die Damen nur nicht, hinter den Bärten und unter den Zipfelmützen...
Sid Kroker