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(Online-Artikel.de) - Zündapp war einer der ersten Hersteller die nach dem Krieg die Produktion wieder aufnahmen. Bereits im August 1947 verließ die erste DB 200 die Produktionshallen. Dieses Modell erinnerte noch stark an die Motorräder der Vorkriegszeit, sie hatte eine Trapezfedergabel und ein Dreiganggetriebe welches vom Tank aus bedient wurde. Nichts desto trotz wurde diese Serie ein voller Erfolg, mit ständigen Verbesserungen wurde die Baureihe bis 1955 produziert. Die Zündapp DB 201 erschien 1950, es wurde die Vordergabel durch eine Teleskopfedergabel ersetzt. Der Motor hatte 200 ccm und 8 PS. Es handelte sich um einen 2-Takt Motor mit Seitenschwimmervergaser wie damals üblich. Der Motor war sehr robust, sprang gut an, ein Dauerläufer. Das hat sich auch schnell herum gesprochen, die Zündapp war ein voller Erfolg.
Mit Sicherheit gab es damals auch schon bessere, modernere Motorräder, die Zündapp DB 201 war nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. Eine Hinterradfederung fehlte, das war ein großer Nachteil bei den schlechten Straßen der damaligen Zeit. Ebenso war die Tankschaltung schon als antik zu bezeichnen, andere Hersteller haben längst auf die moderne Fußschaltung umgestellt. Der Motor wurde aufgrund des fehlenden Schalthebels links in Fahrtrichtung angeworfen, etwas gewöhnungsbedürftig. 
Erst die DB 202 Derby erhielt die Nachbesserungen welche dringend nötig waren. Zum einen die Jurisch Hinterradfederung und eine Fußschaltung. Auf Wunsch gab es die Hinterradfederung auch schon bei der DB 201, jedoch nur gegen Aufpreis. Diese DB 201 hatte dann auch die Vollnabenfelgen mit besseren Bremsen. Diese Zündapp war ein sehr gutes Motorrad, auch heute gibt es noch zahlreiche Exemplare. Auf den Oldtimertreffen sind immer wieder schöne Maschinen anzutreffen, Bilder und Tipps zur Zündapp DB 201 Restauration gibt es bei restaurieren.eu. |