ESN Zink Chelate
Zink ist ein für den Körper essentielles Spurenelement, was soviel bedeutet, als dass es der Körper nicht selber herstellen, es jedoch dringend benötigt. Daher muss es zu einer Zufuhr mit der Nahrung oder über diverse Nahrungsergänzungen konsumiert werden. Zink ist für unseren Stoffwechsel deshalb so wichtig, weil es an über 300 Enzymreaktionen beteiligt ist. Darunter auch bei der Bildung von Enzymen für die Protein- und Kohlenhydratverdauung.
Auch in unterschiedlichen Medikamenten, vor allem in solchen gegen Bekämpfung von Erkältungserscheinungen kommt Zink häufig vor, da es ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Immunsystems leistet. Aus diesem, aber auch aus dem Grund, das Zink im Verdacht steht die Testosteronproduktion positiv beeinflussen zu können und die Konvertierung von Testosteron zu Östrogen einschränken oder verhindern mag, ist es auch ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel bei Sportlern und hier vor allem bei Bodybuildern und Kraftsportlern, die an einem Muskelzuwachs interessiert sind. Durch die Hemmung des Enzyms Aromatase wird eben jene erwähnte Umwandlung von Testosteron zu Östrogen verhindert. Dadurch kann es einerseits zu einer verstärkten Testosteronwirkung kommen, andererseits lassen sich östrogenbedingte Nebenwirkungen, wie z.B. verstärkte Wasser- und /oder Fettspeicherung mildern oder verhindern.
Besonders in Kombination mit Magnesium, dann als ZMA in der Nahrungsergänzungsmittelbranche bekannt, wirkt sich Zink positiv auf die Testosteronproduktion aus verbessert darüber hinaus in aller Regel die Schlafqualität, warum diese Kombi auch unmittelbar vor dem Schlafen gehen eingenommen werden sollte. Auch beim Kampf gegen Akne oder generell zur Vorbeugung gegen Hautunreinheiten kann Zink ein mächtiger Verbündeter sein. Die regelmäßige Einnahme eines Zinkpräparates führt häufig bereits nach kurzer Zeit zu einem deutlich veränderten Hautbild.
Die empfohlene tägliche Dosierung liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei etwa 10-20mg. Überdosierungen sollten unbedingt vermieden werden, da diese neben Übelkeit und Erbrechen häufig zu einer Verschlechterung der Blutfettwerte führen können und zusätzlich die Kupferaufnahme, ebenfalls ein wichtiges Spurenelement, behindern können.
Ein weiteres diskutiertes Thema ist die Stimulation der Synthese von Schilddrüsenhormonen, was Zink natürlich zusätzlich zu Diätzwecken interessant machen würde. Gute Zink-Quellen sind Fleisch, Vollkornprodukte, Fisch, Nüsse, Austern und Meeresfrüchte.
Autor: Philipp Rauscher / TEAM-ANDRO.com