ZEMMLER MULTI SCREEN MS 2001
Großräschen. Das Feine vom Groben sieben ist die Bestimmung der Firma ZEMMLER Siebanlagen aus Großräschen. Eigentlich ein uralter Vorgang in der Menschheit aber mit der in Großräschen montierten, mobilen Doppeltrommelsiebanlage ZEMMLER® MULTI SCREEN® MS 2001 hat Firmeninhaber Heiko Zemmler das Trennen von verschiedensten Materialien zur Perfektion gebracht. Die Besonderheit der 13,4 Tonnen schweren Maschine liegt in ihrer Arbeitsweise. Haben herkömmliche Trommelsiebmaschinen als finales Ergebnis zwei getrennte Fraktionen aus einem Ausgangsmaterial ausgesiebt, so bringt die ZEMMLER® MULTI SCREEN® MS 2001 am Ende eines Arbeitsganges drei getrennte Absiebungen als Ergebnis hervor.
Mit einer Kapazität von bis zu 150 m³ pro Stunde, ist die 10,10 m lange und 3,8 m hohe Maschine in der Lage wahre Berge zu versetzen oder genauer gesagt zu fraktionieren. So kann diese radmobile Maschine z.B. Kompost, Erde, Sand, Schlacke, Kies, Schotter, Holzhackschnitzel, Müll, Steine sowie mineralische Abfälle von 2 - 80 mm sauber sieben. „Auf die Fraktionierung in drei Bestandteile bin ich besonders stolz, denn das unterscheidet uns von anderen Trommelsiebmaschinen" stellt stolz der Unternehmer aus Großräschen heraus. In den Trichter, der einen Inhalt von bis zu 4,8 m³ fasst, wird das Material aufgegeben. Im Anschluss gelangt das Material in die Doppeltrommel die aus einem stählernen und robusten Innenkorb und einem variabel, mit Drahtsieben unterschiedlichster Maschenweiten, bespannbaren Außenkorb besteht. Was der Innenkorb nicht zurückhält, wird vom Außenkorb erfasst, der Feinanteil wird über ein drittes Förderband abgeführt. Ist ein Schuttberg ausgesiebt, kann die
ZEMMLER® MULTI SCREEN® MS 2001 mittels Zugvorrichtung, mit 40mm oder 50 mm Zugaugen, zum nächsten Einsatzort gebracht werden.
Erfahrungen, um diese Besonderheit der Fraktionierung in drei Bestandteile zu entwickeln, konnte Firmenchef Heiko Zemmler in seiner langjährigen Tätigkeit als Kundendiensttechniker an stationären Siebanlagen in Kiesgruben und Steinbrüchen sammeln. Im Jahr 2000 ergriff der Unternehmer die Gelegenheit beim Schopf und machte sich in diesem Geschäftsfeld selbstständig. Bereits 2002 wurde er Vertriebspartner für mobile Siebanlagen eines dänischen Herstellers. Und die Erfolgsstory des ehrgeizigen Unternehmers wird mit dem Kauf der Technik im Jahr 2007 und der eigenen Produktion von Doppeltrommelsiebanlagen in Großräschen, verkehrstechnisch günstig zwischen Berlin und Dresden an der Autobahn 13 gelegen, fortgeschrieben.