Flip Flops
Seit einigen Jahren setzt sich ein besonders sommerliches Schuhwerk immer mehr in der Modewelt durch: die
Zehentrenner, auch unter dem Namen
Flip Flops bekannt, der das Geräusch nachahmt, das die Schuhe beim Laufen machen. Besonders bei jungen Leuten sind Flip Flops im Sommer überaus beliebt.
Ursprünglich dienten Flip Flops in der Hauptsache als Strandschuhe, die die Füße vor dem heißen Sand und spitzen Muscheln am Meer schützen sollten oder als Badeschlappen, die im Schwimmbad das Ausrutschen auf dem nassen Boden und die Ansteckung mit Fußpilz verhinderten. Obwohl die Flip Flops eigentlich die Zehentrenner der deutschen Schuhmarke „flip-flop" bezeichnen hat sich der Begriff als allgemeine Bezeichnung für Fußbekleidung dieser Art eingebürgert.
In den meisten Fällen werden die modischen Badesandalen aus wasserunempfindlichem Kunststoff gefertigt und bestehen lediglich aus einer Sohle mit einem Zehensteg und einer Schrägriemenbefestigung. Angelehnt sind die
Flip Flops übrigens an die Zehenstegsandalen, eine viele Jahrtausende alte Art der Sandalen, die schon im alten Ägypten getragen wurde.
Obwohl sie ursprünglich als Badesandalen konzipiert wurden und dem Fuß im Alltag wenig Halt und Schutz bieten, sind die Zehentrenner seit etwa 10 Jahren immer öfter auch auf den Straßen als Sommersandalen zu sehen, die gern von Jugendlichen, inzwischen aber auch von anderen Altersgruppen in der Freizeit getragen werden. Sowohl Männer, als auch Frauen beteiligen sich an diesem Modetrend.
Warum dieses Modephänomen mit einem Mal entstand, weiß niemand so genau. Wichtige Faktoren sind aber sicherlich der günstige Kaufpreis, der das Anschaffen mehrerer Paare in verschiedenen Farben möglich macht, sowie die luftige Umsetzung der
Zehentrenner.