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Eine
Zahnversicherung ist nicht nötig, wenn man aber nicht eine vierstellige Summe auf dem
Extra-Zahnkonto hat, wird es schwierig, wenn Wert gelegt wird auf schöne Zähne. Da in unserer Zeit der erste Eindruck zählt – wollen vor allem Frauen diesen ersten Eindruck nicht durch ein marodes Gebiss zerstören. Hier stellt sich die Frage: kann und will man sich eine Versicherung leisten - oder ist vielleicht ein Sparplan für die Zähne effektiver?
Eine Zahnversicherung ist immer eine Wette gegen das Versicherungsunternehmen, die normalerweise das Versicherungsunternehmen gewinnt – sonst gäbe es viele Versicherungsgesellschaften nicht mehr. Nur wenn ein Unternehmen Gewinn macht, kann es bestehen. Also ist es mit Versicherungen immer ein bisschen, wie Lottospielen – immer gewinnt das Unternehmen, aber es gibt immer wieder Millionengewinner, oder auf Versicherungen umgemünzt – Unglücksraben, die einen großen Schadensfall haben und zum Glück versichert sind. Eine Versicherung ist dann nötig, wenn man selbst nicht in der Lage ist, bei einem eintretenden Ereignis die Kosten zu tragen.
Wie verhält sich das denn nun bei Zahnzusatzversicherungen?
Man könnte auch sparen, extra auf einem Konto, nur für die Zähne. 25,- € jeden Monat, 300 € im Jahr, 3000 € in 10 Jahren plus Zinsen – was ist, wenn schon nach 3 Jahren eine größere Rechnung anfällt? Und mal ganz ehrlich – wer 3000 € auf dem Konto hat, will dieses Geld lieber für andere Dinge, als für seine Zähne ausgeben. Wenn aber eine Zahnzusatzversicherung da ist, die schon jahrelang bezahlt wird, stellt sich eher der Gedanke ein: jetzt habe ich schon so lange bezahlt, jetzt mache ich auch das Optimale.
Fazit: wer also Wert legt auf schöne Zähne und keinen vierstelligen Betrag auf dem Zahn-Konto hat, ist mit einer Versicherung nicht schlecht bedient.
Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen, jetzt ist zu erkennen, ob die Versicherung richtig gewählt wurde. Es zeigt sich dann, wenn ein Implantat benötigt wird, ob die Versicherung Begrenzungen in Form von Anzahl oder Summe hat, ob sie auch den oft recht kostspieligen Knochenaufbau mitbezahlt, ob sie auch funktionsanalytische Prüfungen übernimmt.
Wer also meint, es sei doch recht sinnvoll, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, sollte sich lieber vorher genau überlegen, welche Leistung ihm wichtig ist.
Wer regelmäßig Zahnprophylaxe machen lässt, für den macht es Sinn, einen Tarif zu wählen, der hier Leistungen enthält. Auch Kunststofffüllungen können ins Geld gehen – wer hier abgesichert sein will, muss genau hinschauen – nur wenige Tarife beinhalten diese Leistung. Manche Tarife schließen auch Wurzel- und Parodontosebehandlungen mit ein, wenn die gesetzliche Kasse nicht leistet.
Leistet die Versicherung auch ohne Vorleistung der Gesetzlichen Kasse? Im Zeichen der regelmäßigen Gesundheitsreformen (wobei Reform immer heißt, es werden Leistungen gekürzt, oder/und der Beitrag erhöht sich) ist gerade im Zahnbereich nicht abzusehen, was die Kasse in den nächsten Jahren noch leistet – daher sollte der Tarif auch ohne Vorleistung der Kasse zahlen. Schon deshalb sind Tarife, die die Kassenleistung verdoppeln nicht die sinnvollsten.
Ein Blick oder auch mehrere ins Kleingedruckte ist nötig und nicht ganz einfach – also entweder dies, oder mehrere Tests lesen, einen guten Vergleichsrechner im Internet, z.B.
www.zahnzusatzversicherungen-direkt.de oder einen guten Makler suchen, der sich auf dieses Thema spezialisiert hat, damit es im Leistungsfall kein böses Erwachen gibt.
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