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Zahnimplantate und Knochenabbau

Autor: chefarzt | Erstellt am: 02.06.2010 | Gelesen: 1403
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zur Zeit gibt es weltweit über 200 Implantatsysteme, mehr als 100 davon sind in den deutschsprachigen Ländern gebräuchlich.

BERLIN-KLINIK CA Dr. Dr. Stefan Schermer
BERLIN-KLINIK CA Dr. Dr. Stefan Schermer
Der Mikrospalt zweiteiliger Zahnimplantate kann Ursache von massiven periimplantären Knocheneinbrüchen sein.

Für Zahn-Implantat-interessierte Patienten kann es schwierig werden, den Überblick zu gewinnen. Angesichts der konsequenten und stetigen Weiterentwicklung implantologischer Systeme sollte jeder implantologisch tätige Zahnarzt in regelmäßigen Abständen überprüfen, inwieweit das oder die im Einsatz befindlichen Systeme den neuen Möglichkeiten und umgesetzten Verbesserungen zum Nutzen der Patienten noch standhält.

Es gelten neue Standards für Implantate: Klinisch erprobte und wissenschaftlich dokumentierte Elemente unterschiedlicher moderner Implantatsysteme werden oft in einem System, dem vereint. Besonderer Wert sollte auf die Auswahl und Verarbeitung herausragender Materialien und moderner technischer Oberflächenverarbeitung und –Veredelung gelegt werden. Wie beispielsweise durch eine zusätzliche Passivierung der Oberfläche, es sollten durch sichere reproduzierbare Verfahren materialimmanente und produktionsbedingte Verunreinigungen eliminiert werden. Höchstmögliche Material-Reinheit bietet auch ein Höchstmaß an Sicherheit. Ein lange unterschätzter aber sehr wichtiger Aspekt hinsichtlich der Knochenstabiltät um das Implantat herum, bei der Versorgung von Implantaten (künstliche Wurzeln) mit Aufbauteilen und Zahnkronen ist die Verbindung zwischen dem Implantatkörper und dem Teil welches die Zahnkrone trägt. Dem sogenannten Abutment. Der Innenraum eines zweiteiligen Implantates wird nach dem einsetzen in den Knochen zu einem für das Immunsystem nicht erreichbaren Raum!

Er wird währen der Operation und beim Herstellen und Einsetzen der Aufbauteile und der Krone durch Blut, Speichel etc. kontaminiert und es vermehren sich dort Bakterien. Nach der Versorgung mit Zahnersatz wirken dort die Kau- Beiß- und manchmal sogar Knirsch-/Reib- Kräfte auf das Abutment die durch Kauen, Sprechen, Essen etc. natürlicherweise entstehen und pumpen möglicherweise die entstandene schädliche „Bakteriensuppe" hervor. Dies geschieht nach dem Prinzip wie bei alten Pumpen durch die Bewegung des inneren Teil Wasser hochbefördert wurde.

Mikrobewegung und Mikrospalt führen dazu, das es im Bereich des Überganges vom Implantat zum Abutment durch Anreicherung von Bakterien zu Knocheneinbrüchen kommen kann! Es sollen nun Systeme angeboten und eingesetzt werden die technisch gezielt dies vermeiden bzw. minimieren. Auf dieses Problem in der Implantologie sollten Patienten die Zahnimplantate bekommen ihren Zahnarzt/Implantologen gezielt ansprechen. Derartige Systeme sind nicht teurer als herkömmliche bieten aber zusätzliche Sicherheit! www.berlin-klinik.info
 
 
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