Videoportal startet regionale Portale in acht Ländern
Google-Tochter Youtube startet n in dieser Woche mit eigenen Länder-Ausgaben in Frankreich, Irland, Brasilien, Italien, Japan, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. „Mit diesem Schritt will Youtube für ein internationaleres Publikum besser zugänglich sein und wir freuen uns auf eine Markteinführung in weiteren Ländern", erklärt Steve Chen, einer der Youtube-Gründer.
Als professionelle Content-Lieferanten sind unter anderem BBC, France 24, Deutsche Welle, Kinowelt und das Schweizer Fernsehen sowie die Fußball-Vereine AC Mailand, FC Barcelona und Bayern München an Bord. Sehr vage bleibt Chen hingegen bei der Einschätzung, inwieweit die Lokalisierung der Inhalte das bisher schwächende Werbegeschäft des Plattformankurbelns kann. Chen: „Wir glauben, dass die lokalen Länder-Sites die Inhalte und somit auch die Werbung relevanter für die User machen können."
In Deutschland verzögert sich der Start einer eigenen Homepage aus urheberrechtlichen Gründen. Offenbar konnten die Verhandlungen mit deutschen Verwertungsgesellschaften wie der Gema nicht mehr rechtzeitig abgeschlossen werden. Youtube will der Gema offenbar eine pauschale Gebühr überweisen.
Unterdessen präsentiert Google ein neues Feature bei der Suche: Mit Google Translate lassen sich Suchergebnisse in insgesamt zwölf Sprachen übersetzen. Damit will sich Google neue Nutzergruppen erschließen. Der Dienst ist unter anderem in Deutsch, Arabisch, Französisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch verfügbar.
Markus Scholl