Wort-Hamburg präsentiert die Feuerbrüder mit Carsten Pape (bekannt durch Lotto & Pape), Synchronsprecher Viktor Hacker und Armin Sengbusch. Einen Vorgeschmack auf die literarischen Kunstwerke, welche die drei gestandenen Künstler ab Februar 2009 zum Besten geben, gibt es schon am Freitag, 30 Januar 2009 bei WORT HAMBURG www.wort-hamburg.de im Foolsgarden, Hamburg-Schanze, Lerchenstr. 113, Ecke Schulterblatt, 20355 Hamburg.
Musikalisch wird das Ganze durch die Cellistin und Komponistin Susanne Hahn, den Gitarristen Stefan Kiraly und die Pianistin Naomi Imai untermalt.
Carsten Pape blickt bereits heute auf eine lange Musiker-Karriere zurück. 1987 hatte er seinen größten Hit: „Ich liebe dich" mit der Band Clowns und Helden. Er schrieb Songtexte für Maffay, Nena, Blümchen u.v.m. Durch die Auftritte mit seinem Freund und Kollegen Lotto King Karl ist er zu einem Kultstar des Nordens mit der HSV-Vereins-Hymne "Hamburg meine Perle" geworden. Als eingefleischter Musiker wird er auch mit seinen Hits an diesem Abend begeistern.
Viktor Hacker ist Sprecher für Synchron, Hörspiele und Hörbücher. Überdies schreibt er seltsame und bisweilen fiese Geschichten, die er sogleich auf der Kleinkunstbühne mit seiner vielseitig einsetzbaren Stimme sehr zum Vergnügen des Publikums zum Leben erweckt. Von der ganz kleinen Poetry-Bar, über die Bretter des Schmidts Theater bis hin zu den Hamburger Kammerspielen - er ist überall dort zuhause, wo es eine Bühne, einen sich öffnenden Vorhang sowie erwartungsfreudige Zuhörer gibt. Texter, Synchronsprecher und Kabarettist - hier fließt alles in einer Person zusammen.
Armin Sengbusch ist vielleicht das perfekte Synonym für das Wort „Multitalent", auch wenn er selbst über sich sagt: „Ich kann nur mit Worten umgehen, mehr nicht." Seine Texte gehen unter die Haut, bewegen und bringen das Publikum zum Lachen, seine Fotos sind ebenso berührend und atemberaubend wie innovativ und ungewöhnlich. Seine Musik bringt die Probleme, die Menschen miteinander und mit sich selbst haben, auf den Punkt. Wenn Armin Sengbusch auf der Bühne ist, dann strapaziert er sowohl die Lachmuskeln als auch die Tränendrüsen. Das Programm wird durch den Gesang zur Gitarre und zum grandiosen Cello-Spiel von Susanne Hahn noch „vielsaitiger".
Susanne Hahn ist Cellistin und Komponistin und erhielt mit 4 Jahren ihren ersten Flöten-, mit 6 Jahren ihren ersten Klavier-, mit 12 Jahren Cellounterricht.
Susanne Hahn begann ihr Cello-Studium am Conservatoire Supérieure in Paris Boulogne und schloss es an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg unter
Thomas Tyllack ab. Zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland u.a. bei
Siegfried Palm und
Roland Pidoux. Es folgten diverse Theater-Produktionen, wie z.B. „Getrommelte Tränen" mit
Ulrich Tukur (u.a. Kammerspiele Hamburg, Gasteig München) oder „Mephistos Faust" für das Deutsche Schauspielhaus. Auftritte im Schloss Elmau (Bay.), Jüdisches Museum (Berlin). Kompositionen für Film (u.a.
Joachim Jung) und Theater(Deutsches Schauspielhaus) sowie zahlreiche Konzerte mit Kammermusikensembles und Bands unterschiedlichster Herkunft. (Fabrik Hamburg, Goldbekhaus,Mandarin, etc.)
Die Pianistin
Naomi Imai wurde in Tokio geboren und wuchs in Japan, Deutschland und der Schweiz auf. Als Fünfjährige erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht bei
Mineko Fukuda, einer Schülerin von
Conrad Hansen.
Nach ihrem Abitur in München begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar bei
Prof. Gerlinde Otto in Klavier, Prof. Larissa Kondratjewa in Kammermusik und
Prof. Karl-Peter Kammerlander in Liedgestaltung.
Namhafte Klavierpädagogen begleiteten sie bei ihrer künsterlischen Entwicklung, darunter Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Bernd Götzke, Prof. Konrad Elser und Prof. Anatol Ugorsky. Seit Oktober 2005 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klavierklasse von Prof. Volker Banfield.
Erst kürzlich war Naomi Imai im Monsun Theater in Hamburg zu erleben „Borchert – Gedichte-Lieder um Hamburg", wo sie nicht nur die Sängerin und Schauspielerin Susanne Pollmeier am Flügel begleitete, sondern auch ihr Können als Arrangeurin unter Beweis stellte, indem sie die Originalfassung von Marc Pendzich für Gesang und Orchester für das Klavier einrichtete. Ihre Fassung für Gesang und Klavier wird verlegt und als CD veröffentlicht.
Gefördert von der Stiftung Live Music Now tritt sie in sozialen Einrichtungen auf und setzt sich dafür ein, Musik an Menschen zu bringen, denen es aufgrund ihrer Lebensumstände nicht ermöglicht ist, Konzerte zu besuchen.
Stefan Kiraly studierte Konzert- und Jazzgitarre und lebt als freischaffender Musiker und Gitarrenlehrer in Hamburg. Sein musikalisches Spektrum reicht von Klassik, Jazz bishin zu südamerikanischer Musik. Zur Klezmermusik fand Stefan vor ca. fünfzehn Jahren, die Melodien und Rhythmen dieser Musik haben Ihn von Anfang an gefesselt und begeistert.