WordPress 3.0
Wenn man einmal ein paar Tage in Urlaub fährt und es sich gut gehen lässt, geschehen alle die Dinge, auf die man sehnlichst gewartet hat. Das Gleiche gilt auch für
WordPress. Dessen Entwickler haben erst vor kurzem nun die Version 3.0 namens „Thelonious" herausgebracht. Dieses Upgrade lohnt sich auf alle Fälle. Die neue Zahl vor dem Punkt bei WordPress ist auf alle Fälle berechtigt.
Die Varianten bringen eine ganze Menge aufregender Veränderungen mit sich. Dazu gehört auch das WordPress MU, dass hier mit eingebaut wurde. Mit diesem kann man mehrere unabhängige Blogs in einer WordPress-Installation einrichten. Das Standardthema namens „Twenty Ten", das ganz neu und brandaktuell ist, ist der Nachfolger des langjährigen Standardthemas „Kubrick."
Das neue Standardthema unterstützt ebenfalls die neuen Schnittstellen für die individuellen Hintergründe, Header, Shortlinks, Menüs und Vieles mehr. Die benutzerdefinierten Beitragsarten tragen zur Flexibilität des WordPress erheblich bei. Hiermit kann man noch mehr Beitragsarten als die normalen eingerichteten Blogposts und Seiten definieren.
Eine sehr zeiteinsparende Änderung ist der neue Updater, mit welchem man zahlreiche Plugins oder Themen auf einmal aktualisieren kann. Während des Updates schaltete der Updater von WordPress in den Modus „Wartung". Dazu wurden mehr als 1.200 Bugfixes und Verbesserungen der Funktionen in die aktuelle Version mit eingebaut und die Oberfläche zur Bedienung überarbeitet.
Wie üblich müssen vor dem Upgrade noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Zur Sicherheit sollte man alle Plugins auf die aktuellste Version updaten und ein Backups der Datenbank und aller Dateien im Verzeichnis von
WordPress machen. Mit dem Plugin WP- DBManager kann man dies besonders einfach erledigen.
Diese Funktion muss man danach manuell vom Webserver downloaden, die Bedienung ist unkompliziert. Die Blog Dateien kann man zum Beispiel mit FTP sichern. Und schon kann man loslegen. Das Upgrade ist wenig spektakulär. Man klickt auf „Jetzt aktualisieren", dies leitet dann zum Menüpunkt „Werkzeuge, Autoupdate" weiter.
Hier muss nur noch die Entscheidung getroffen werden, ob man die deutsche oder die englische Variante upgraden will und auf den passenden Button „Automatisch aktualisieren" klicken. Das Upgrade geht sehr rasch und schon findet man die überarbeitete Oberfläche in einem hellen Grauton.
Lena Koch