Wohnungsmangel in Hamburg
Teure Mieten bewirke „Umzugs-Stop" in Hamburg
Die Hansestadt Hamburg leidet unter Wohnungsmangel. In Trier gibt es noch freie Immobilien zur Miete.
Statistische Daten zeigen: Die Hamburger ziehen nicht mehr um. Die Zahl der Ummeldungen in der Stadt sank zwischen 2004 und 2009 um die enorme Zahl von 16.000 Vorgängen. Zurückzuführen ist der Umzugsrückgang vor allem auf die in den letzten Jahren stetig steigenden Mieten. Derzeit liegt der Quadratmeterpreis bereits bei 10,25 Euro. Oft reicht das Einkommen für den Unterhalt einer größeren Wohnung nicht mehr aus. So bleiben die Hamburger in Ihren bisherigen Wohnungen. Zudem kommt ein generell bestehender Wohnungsmangel in der Hansestadt. Vor allem sind Wohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 70 Quadratmetern zu einem guten Mietpreis eine Seltenheit. Für Singles ist es somit besonders schwer eine passende Wohnung zum bezahlbaren Mietpreis zu finden. Experten sagen, dass es an etwa 5000 Wohnungen in dieser Form mangelt.
Auch die Stadtentwicklungsbehörde ist bereits alarmiert und hat reagiert. Sie fördert nun den Bau von Zwei- und Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen. Zuvor wurden vermehrt Unterkünfte für Familien gefördert. In anderen Städten wie z.B. in Trier, besteht kein Wohnungsmangel. Immobilienmakler in Trier bieten eine große Auswahl an Mietobjekten.
Beweggründe für Umzüge innerhalb der Stadt sind bei jüngeren Menschen vor allem der Wunsch nach einem besseren Wohnungsumfeld und eine Veränderung der persönlichen und / oder beruflichen Lebenssituation. Das bestätigt auch ein Demografie-Monitor, der von dem Institut F+B aufgestellt wurden zeigt, dass eine Abwanderung in Stadtteilen wie Barmbek-Nord, Winterhunde und Eimsbüttel, die überwiegend von - bis 30-Jährigen besiedelt sind, deutlich höher ist als in Stadtteilen, die vermehrt mit älteren Menschen und Rahlstedt hingegen bleiben einwohnermäßig stabil. Sie sind überwiegend von Familien besiedelt und viele Immobilien befinden sich im Privatbesitz.