Auf Grund der ständig steigenden Mietpreise entscheiden sich immer mehr deutsche Verbraucher für den Kauf, oder den Bau eines eigenen Hauses und setzen sich somit in vielen Fällen langjährigen finanziellen Belastungen aus. Denn kaum jemand hat mal eben 200.000 Euro und mehr im Sparstrumpf, um sein Haus zu finanzieren. Daher werden langjährige Finanzierungen über Banken und Bausparkassen angelegt, die den Gürtel enger schnallen lassen. Aber dennoch bietet das Eigenheim viele Vorteile gerade im Alter, wenn die Einkommen der Rente nicht mehr so hoch sind, wie noch im Berufsleben. Ist das Haus abbezahlt und schuldenfrei, lassen sich einige Hundert Euro im Monat durch das wegfallen der Mietzahlung einsparen, welche dann für andere Zwecke wie beispielsweise Reisen, verwenden lassen.
Wer sich den Traum vom "eigenen zu Hause" erfüllt hat, sollte sich nunmehr Gedanken darüber machen, wie er dieses gegen die täglichen Risiken und Gefahren schützen kann. Der Abschluß einer Wohngebäudeversicherung ist da der erste Punkt, der zu empfehlen ist. Diese beinhaltet den Versicherungsschutz der Feuerversicherung, der Leitungswasserversicherung, sowie der Sturm- und Hagelversicherung. Durch diese Kombination sind bereits alle möglichen Risiken, welche im Altag lauern können, wie zum Beispiel Brände, Rohrleitungsbrüche, oder Beschädigungen am Haus durch Stürme bis zu einer Windstärke 8, abgesichert. Wer in Regionen wohnt, wo beispielsweise verstärkt mit Schneelawinen, Hochwasser, oder Erdbeben zu rechnen ist, sollte seine Immobilie gegen diese Risiken zusätzlich durch eine Elementarschadenversicherung absichern, bzw. diese in die vorhandene Wohngebäudeversicherung mit einbeziehen, da der Versicherer sonst für die entstandenen Schäden welche zum Beispiel durch Hochwasser (z.B. über Flußufer tretendes Wasser) nicht aufkommt und der Geschädigte für alle anfallenden Reparatur und Wiederaufbaukosten selber aufkommen muß.
Nun gibt es, wie in jedem ander Dienstleistungsbereich, oder Produkten nicht unerhebliche Unterschiede bei den einzelnen Versicherungsgesellschaften. Nicht nur die anfallenden Beiträge variieren oftmals zwischen bis zu 50% sondern auch die Leistungen der jeweiligen Wohngebäudeversicherungen selber. Um sich über die aktuelle Marktlage und die anfallenden Preise einen Überblick verschaffen zu können, lohnt es sich, über das Internet auf einschlägigen Fachportalen wie auf
www.wohngebaeudeversicherungen.eu zu informieren. Darüberhinaus werden durch integrierte Tool's Möglichkeiten geboten, sich vorab über die Beitragshöhe kundig zu machen, indem es unter Berücksichtigung aller notwendigen Fakten wie Risikogebiete ect. ermöglicht wird, die anfallenden Beiträge der jeweiligen Versicherungsgesellschaft direkt online zu berechnen.
Fazit: Auch wenn seitens des Gesetzgeber derzeit noch keine festen Regelungen getrofen worden, welche Hausbesitzern den Abschluß einer Wohngebäudeversicherung vorschreibt, so sollte jeder Hausbesitzer über eine derartige Versicherungspolice verfügen um sich und seine Familie im Schadenfall wenigstens finanziell abzusichern. Auch wenn persönliche Erinnerungen nicht ersetzbar sind, so werden durch die Wohngebäudeversicherung wenigstens die versicherten Kosten für anfallende Renovierungsarbeiten bis hin zum kompletten Wiederaufbau des zerstörten Hauses übernommen. Achten Sie daher bei Abschluß des Versicherungsvertrag unbedingt auf einen Versicherungsschutz, welcher den aktuellen Wert Ihrer Immobilie darstellt und vermeiden Sie eine sogenannte Unterversicherung, denn Ihr Versicherer ersetzt nur die Kosten bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Kosten welche darüberhinaus gehen, müßten Sie als Geschädigter dann selber tragen.
Author: Jens Seyfert