Wohnaccessoires von Tadenberg
Das heimische Ambiente stellt für viele Menschen zu Recht den wichtigsten Lebensraum dar. Auch wenn sie anderswo arbeiten, anderswo Freunde treffen oder anderswo ausgehen. Zuhause sein bedeutet unter anderem, seine Identität widerspiegeln sehen. Darum ist die eigenständige Gestaltung dieses Lebensbereichs durch so wichtig.
Zum Glück beschränken sich die gestalterischen Möglichkeiten nicht nur auf die Verzierung von Wänden mit Tapeten und das Auslegen von Teppichen. Auch muss man sich nicht nur mit den Möbeln aus dem nächstgelegenen Möbeldiscounter zufrieden geben. Gleichzeitig ist die persönliche Ausstaffierung nicht automatisch eine Chance, die am karg bemessenen Haushaltsgeld scheitern muss. Denn mit Wohnaccessoires lässt sich das Zuhause umfangreich und günstig gestalten und aufwerten.
Sicherlich ist dabei der Begriff günstig dehnbar. Man kann auch ein Vermögen in die verschiedensten Wohnaccessoires investieren. Meist aber sind der finanzielle und auch der körperliche Aufwand deutlich geringer, als würde man beispielsweise alle paar Monate neu tapezieren. Das ist ein weiterer Vorteil der Wohnaccessoires: Sie sind in der Regel sehr flexibel. Sie lassen sich leicht verändern, austauschen, an einen anderen Platz bringen usw. Eine Wohnung kann durch andere Requisiten eine völlig andere Aussage bekommen.
Farbwechsel ohne Tapetenwechsel
Wer bei der Auswahl der Tapeten sofort an eine relativ neutrale Wandgestaltung denkt, hat später mehr Möglichkeiten, durch Wohnaccessoires den farblichen Grundton zu variieren. Allerdings muss auch derjenige, der sich für ausdrucksstarken Wandbehang entschieden hat, nicht verzweifeln. Der Markt bietet unendliche Möglichkeiten, das Antlitz des Privatraumes zu verfeinern.
Dabei lassen sich Design-Wünsche mittels diverser Objekte schnell und günstig realisieren. Da geht es etwa um Vasen, Kerzenständer, Skulpturen, Wandschmuck usw. Selbst Uhren, Bilder und Lampen sind hier wesentliche Momente des gestalterischen Ausdrucks. Darüber hinaus hat auch die Technik die Bedeutung der optischen Funktionalität erkannt. Da wären dezente Lautsprecher, in Klavierlack gehaltene Flachbildmonitore oder poppig lackierte Mobil-Festplatten zu nennen.
Nutzen und Schönheit von Wohnaccessoires
Faszination üben vor allem jene Objekte aus, die im Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Schönheit liegen. Als Klassiker lassen sich hier formschöne Briefbeschwerer oder Bücherständer anführen. Vasen, die Skulpturen gleichen, sind ebenso geeignet, ansprechendes Design und Nutzwert unter einen Hut zu bekommen. Eine Vase kann sich dezent zurückziehen, um den in ihr gehaltenen Blumen den Vortritt zu lassen. Aber wer will die graue Maus immer gleich wieder in den Schrank stellen, wenn Blumenmangel herrscht? Eine Vase kann ja auch für sich schön sein, ohne dem Blumenschmuck die Schau zu stehlen.
Formen und Farben
An dem Begriff Skulptur wird schon deutlich, dass es bei Wohnaccessoires nicht allein um die Farbgestaltung geht. Auch die Formen der Utensilien wirken sich auf das Gesamtbild aus. Das lässt sich an einfachen Beispielen wie etwa Pyramiden, kantigen oder weichen Gebilden verdeutlichen. Ein anderes Beispiel findet man bei der Darstellung alltäglicher Gegenstände in Modellform. Ein Porsche 356 im Maßstab 1:18 wirkt auch, wenn das gesamte Modell beispielsweise in Chrom gehalten ist. Und ein Bilderrahmen muss nicht automatisch aus dezentem Plastik bestehen. Bambus ist auch ein interessantes Material.
Lichtspiele
Die LED erobert auch den Markt der Wohnaccessoires, erlaubt sie doch Lichtspiele auf engstem Raum und mit wenig Energie. Und wieder bewegt sich das Wohnzubehör im Grenzbereich zwischen Nutzwert (Licht) und Schmuck (Design).
Investitionen in kargen Zeiten
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen in Zeiten der Rezession ihrem privaten Lebensraum mehr Aufmerksamkeit widmen. Die Fachsprache nennt dies Cocooning (englisch für „Rückzug in einen Kokon"). Der Terminus geht auf die amerikanische Forscherin Faith Popcorn zurück, die diesen Begriff bereits Ende der 1980er Jahre prägte (und damit die Bezeichnung Cosy Home weitgehend ablöste). Wer dabei Worte wie Flucht oder – im Sinne des Fachbegriffs – Verpuppung verwendet, so klingt dies schnell negativ.
Die Ausstaffierung des privaten Wohnraums mit dem persönlichen Geschmack entsprechenden Accessoires sollte aber keineswegs als Schwäche oder Rückzug gedeutet werden. Sich das Leben in den eigenen vier Wänden schön zu machen, fördert die Individualität und damit letztlich auch die Lebensfreude. Denn auch im Umgang mit Wohnaccessoires gilt es durchaus, Neuland zu entdecken. Warum sollte man sich nicht mal in einem frisch gestalteten Wohnraum neu erleben?
Hier kommt der mobile Charakter der Gestaltungsutensilien zum Tragen. Man muss sich nicht für immer festlegen. Viele Wohnaccessoires lassen sich auch schnell von einem Raum zum anderen bringen, wo sie vielleicht besser passen. Eine mit der Zeit als skurril empfundene Vase etwa kann nach dem Wechsel vom Wohnzimmer in die Küche oder auch ins Schlafzimmer dort für den entscheidenden Pfiff sorgen. Die unendliche Flexibilität der Requisiten erlaubt das immer wieder neue Ausprobieren.
Bei der Wohnraumgestaltung Verzicht zu üben, bedeutet im Ambiente von der Stange zu leben. Erst die individuelle Ausstattung durch Wohnaccessoires , die mittels Farben, Funktionswert und Formen neue Akzente setzen und zugleich mit anspruchsvoller Haptik (Qualität ist fühl- und sichtbar) aufwarten, lassen den Traum „My home is my castle" Wirklichkeit werden.
Carsten Völler