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Woher kommt der Zahnersatz?

Autor: kpz | Erstellt am: 02.02.2011 | Gelesen: 402
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) rät Patienten, nach Herstellungsort zu fragen

Brücke, Krone, Prothese: Kaum ein Patient fragt seinen Zahnarzt bei Behandlungsbeginn, wo sein Zahnersatz hergestellt werden soll. Im Ausland oder beim Meisterlabor aus der Region? Billigimport oder geprüfte Qualität und Sicherheit? Das KpZ rät: „Sprechen Sie Ihren Zahnarzt an – er wird sie über die Möglichkeiten und Alternativen informieren!"

Wenn eine Versorgung ansteht, sollten sich Patienten bei ihrem Zahnarzt ausführlich über geeignete Zahnersatz-Möglichkeiten informieren – und auch über den geplanten Herstellungsort. Für den Patienten ist es nämlich nicht unerheblich, ob der Zahnersatz von einem meistergeführten Dentallabor in der Nähe angefertigt oder aus dem Ausland importiert werden soll: Denn durch die hohen Sicherheits- und Qualitätsbestimmungen für Zahnersatz in Deutschland ergeben sich aus der Kooperation mit einem lokalen Labor viele Vorteile für den Patienten. Darauf sollte er nicht leichtfertig verzichten.

Sicherheit für den Patienten – die Konformitätserklärung
So ist in Deutschland jedes Dentallabor verpflichtet, eine Konformitätserklärung auszustellen. Es garantiert damit, dass es das Medizinproduktegesetz (MPG) beachtet und nur Materialien verwendet, die das CE-Zeichen tragen. Die Erklärung listet außerdem die verwendeten Zahnersatz-Materialien und Legierungen sowie deren Zusammensetzung auf.

„Besonders bei Patienten mit Allergien und Unverträglichkeiten sind die einzelnen Bestandteile des Zahnersatzes wichtig für einen langfristigen Behandlungserfolg", so Professor Lauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des KpZ und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Frankfurt am Main. Schließlich bleibe der Zahnersatz über Jahre und oft sogar Jahrzehnte im Mund - die Informationen zu den verwendeten Materialien sollten daher gut aufgehoben werden. Und auch für nachfolgenden Zahnersatz ist es hilfreich zu wissen, welche Materialien sich schon im Mund befinden und gut vertragen werden.

Viele Meisterlabore in Deutschland geben dem Patienten ein ausführliches Hersteller-Zertifikat mit. Damit bestätigt das Labor, dass der Zahnersatz in qualitätsgesicherten Arbeitsabläufen unter Einhaltung der Qualitätskriterien für zahntechnische Leistungen des Fachverbandes VDZI hergestellt wurde. Im Internet können Patienten auf der Seite www.q-amz.de nachlesen, welche der zahntechnischen Labore ein Hersteller-Zertifikat ausstellen. Allgemeine Informationen rund um das Thema Zahnersatz bietet das Patientenportal www.zahnersatz-spezial.de.

Kuratorium perfekter Zahnersatz - Pressestelle Marburg
 
 
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