
Auf dem Gebiet der mechanischen Pumpen zählt die gute alte Kreiselpumpe zu den meistverbreitetesten Modellen. Ihre Funktionsweise machen sich Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereiche zunutze. Vor allem in der Wasserversorgung und Wasseraufbereitung haben sich Kreiselpumpen mittlerweile als unverzichtbare Werkzeuge herausgestellt. Das Prinzip einer
Kreiselpumpe ist so einfach wie genial. Kernstück ist ein rotierendes Laufrad, das die durchlaufende Flüssigkeit beschleunigt und die gewünschte Richtung lenkt. Dieser Strömungseffekt ist unabdingbar, wenn es darum geht größere Wassermassen zu bewegen. Ein praktisches Beispiel für eine Kreiselpumpen-Anwendung findet man bei der Feuerwehr oder anderen Hilfsdiensten. Diese setzen Kreiselpumpen gezielt nach Hochwassern oder Überflutungen ein. Mit ihnen ist es möglich, große Mengen Wasser aus Garagen oder Kellern herauszupumpen – und das innerhalb relativ kurzer Zeit.
Über Vorteile ganz anderer Art verfügt die
Dosierpumpe. Bei ihr kommt es weniger auf die Geschwindigkeit als vielmehr auf die Genauigkeit der durchgeleiteten Stoffe an – selbst bei unterschiedlichen Druckvolumina liefern moderne Dosierpumpen stets die vorab definierten Volumina. Daher werden Dosierpumpen zum Abfüllen oder verpacken von hochsensiblen Medien verwendet. Beispielsweise in der Herstellung von Medikamenten oder im Umgang mit Chemikalien, wo die Pumpen häufig auch Dispenser genannt werden. Aber auch in der Kfz-Branche sind Dosierpumpen bekannt. In Pkws oder Lkws fungieren sie nämlich als solides Einspritzsystem bei der Kraftfahrzeugzufuhr.
Veronika Dohmen