Holzschmuck Collier
Von der Steinzeit, vorbei an der Bronzezeit, über die Renaissance und den Klassizismus bis Heute. Aus dem vorderen Orient, über die Alpen nach Europa. Schmuck Anhänger im Wandel der Zeiten und Materialien.Schmuck Anhänger gibt es schon seit Menschengedenken. Einst waren es geschnitzte Holz – und Knochenteile oder kleine Steine. Man trug sie hauptsächlich zum Schutz vor bösen Geistern. Das änderte sich, als man etwa 7000 vor Chr. Im Vorderen Orient die Kupfererze entdeckten, das Metallzeitalter war angebrochen. Auf die Kupferzeit folgten die Bronze- und die Eisenzeit.
In der Türkei und im Irak hat man die wohl ersten kleinen Schmuckstücke, aus der Zeit 6000 vor Chr. gefunden. Alle Fundstücke belegen, dass lange Zeit experimentiert wurde und die Metallgewinnung und Bearbeitung nur sehr langsam voran kam. Erst 1350 vor Chr. wanderte das Wissen um Metalle auch nach Norden, über die Alpen, in unsere Gefilde.
Lange Zeit beinhalteten die Anhänger kirchliche Motive. Erst in der Renaissance bekam der Anhänger eine Bedeutung als Schmuckstück. Er war gleichermaßen bei Männern und Frauen beliebt. Im 15. Jahrhundert waren die Anhänger nicht mehr nur rund, sondern auch birnenförmig, und manchmal hingen noch Perlen dran. Im 16. Jahrhundert bevorzugte man plastische Darstellungen von Figuren. Nachdem im 17. Jahrhundert die Anhänger wieder schlichtere Formen hatten, und eher mit Diamanten und Edelsteinen besetzte Kreuze gefragt waren, kam im 18. Jahrhundert dann das aufwendig gearbeitete Collier groß in Mode. Im Klassizismus folgten geschliffene Edelsteine, Medaillons und Kameen an schwarzen Samtbändern.
Heute gibt es
Schmuck Anhänger aus allen möglichen Materialien und in den verschiedensten Ausführungen. Es gibt Zähne als Anhänger, Colliers aus Holz oder einfach ein Piercing unterm Kehlkopf. Alles ist möglich. Aber am beliebtesten sind immer noch die Anhänger aus Metall, vorne weg natürlich Gold und Silber.
Sid Kroker