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Wissensmanagement ist 'der' Stellhebel für Zukunftsfähigkeit

Autor: beckinfo | Erstellt am: 29.09.2010 | Gelesen: 475
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Interaktion zwischen Informationsproduzenten und Informationskonsumenten

Unternehmerisches Wissensmanagement
Unternehmerisches Wissensmanagement
Den Wert eines Unternehmens ermittelt man immer mehr dadurch, indem man verstärkt auf das Verhältnis von Daten, Informationen und Wissen schaut.

Unternehmen, die sich „informationalisieren" können, werden besser dastehen als solche, die dies nicht können. Wenn sie darüber hinaus vorhandene Wissensbestände zu nutzen wissen, werden sie sogar noch stärker und wertvoller sein als die, die nur auf Informationen basieren. Zwischen Informationsproduzenten und Informationskonsumenten werden neue Interaktionsformen realisiert. Es geht um die Lösung der Fragen:
  • wie können Unternehmen mit der Dynamik des sie umgebenden Umfeldes mithalten ?
  • aus welchen individuellen und kollektiven Wissensbeständen setzt sich die Wissensbasis zusammen, auf die ein Unternehmen zur Lösung seiner Aufgaben zugreifen kann ?
  • besitzen die Mitarbeiter die notwendigen Fähigkeiten, um das vorhandene Informationsangebot produktiv nutzen zu können ?

Wissensmanagement ist für Unternehmen ein Muss, wenn diese in der Wissensgesellschaft ihre Markt-/Wettbewerbsposition noch ausbauen wollen: in der informationsbasierten Arbeitswelt finden gewaltige Umstrukturierungen statt, d.h.: wenn der Wettbewerb immer weniger über Faktoren wie Kosten oder Finanzmittel gewonnen werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Während das Management klassischer Produktionsfaktoren schon sehr weit ausgeschöpft ist, wird das Management der Wissens-Rohstoffe seine Zukunft noch vor sich haben.

Achtung Zeitfaktor !: Wenn bei der Nutzung von Wissen gegenüber der Konkurrenz zu viel an Zeit verloren geht, kann es vielleicht schon zu spät sein (brachliegende Wissensressourcen werden nicht in entsprechende Wettbewerbsvorteile umgesetzt). Im Geschäft des fiktiven Projekt-Unternehmens ist Schnelligkeit meist gleichbedeutend mit Erfolg, d.h. es muss sein Geschäftsmodell schneller als Konkurrenten durch die Wertekette hindurch bewegen.


Weiterführende Informationen u.a. zur Indikatoren-Instrumententafel: Becker, Jörg, Management-Cockpit der Wissensbilanz, 2009, ISBN 978 3 8370 4654 0.

Dipl.Kfm. Jörg Becker (www.beckinfo.de)

 
 
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