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Wissensintensive müssen strategisch handeln

Autor: beckinfo | Erstellt am: 03.12.2010 | Gelesen: 368
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Wissensbilanz und Marketinginformationssystem haben gemeinsame Schnittstellen

Wissensbilanzen verfügen über das Potenzial, sich für ein breites Anwendungsspektrum zu öffnen. Da hierbei immer der Zukunfts-Rohstoff "Wissen" im Brannpunkt steht, bieten sich für eine derartige Anwendungsöffnung vor allem auch die meist sehr wissensintensiven und informationsbasierten Marketingsprozesse an.

Die Kombination aus Analysen für Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital ist dabei behilflich, einen Grundstock für den Blick in Richtung Zukunft und ausschöpfbare Potentiale und Strategien zu richten. Neben dieser strategischen Sicht betriebsbezogenen Handelns lassen sich durchaus aber auch konkrete Hinweise und Empfehlungen für in der täglichen Praxis anzugehende Verbesserungsmöglichkeiten gewinnen. Im Vordergrund steht hierbei nicht so sehr eine Demonstration von betriebswirtschaftlichem Fachwissen. Vielmehr soll der Blick für Funktions- und Arbeitsweisen im Zusammenhang mit Wissensbilanzen geschärft werden. Verbindungen von Wissensbilanzen zu Fragen, die auf den ersten Blick eher im Marketingcontrolling beheimatet scheinen, sollen transparenter gemacht werden. Vgl. Becker, Jörg: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital – Profile und Portfolios für Wissensfaktoren, ISBN 9783837071320.

Marketing-Informationssystem und Wissensbilanz haben vieles gemeinsam und bauen beide auf dem einzigen Rohstoff auf, der sich durch wiederholten Gebrauch noch vermehren kann. Die größte gemeinsame Schnittmenge dürfte darin zu finden sein, dass sowohl Marketingcontrolling als auch das Intellektuelle Kapital als wesentliches Kernelement der Wissensbilanz ihr Augenmerk verstärkt auf qualitative, d.h. sogenannten „weiche" Erfolgsfaktoren ausrichten. Die Wissensbilanz unterstützt die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken. Da eine reine Status-quo-Bewerbung auf Dauer nicht ausreicht, kann diese hinsichtlich künftiger Perspektiven des Unternehmens erweitert werden. Viele Darstellungsmöglichkeiten, wie z.B. Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Bereichen für die Bewertung von Wissensfaktoren, sind einfach verstehbar und können gegenüber Entscheidern auch dadurch die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz erhöhen. Es wird ein wirksames Instrument des Controlling geschaffen, mit dem aktiv (nicht nur reaktiv) gehandelt werden kann. Vgl. Becker, Jörg: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital – Profile und Portfolios für Wissensfaktoren, ISBN 9783837071320.

Die Wissensbilanz kann als breite Kommunikationsplattform für geplante Maßnahmen des Unternehmens eingesetzt werden. Nichts ist so überzeugend wie eine Anschaulichkeit, wie sie in Form von Portfolio-, Ampeldiagramm- und Wirkungsnetz-Darstellungen geboten wird. Dabei werden auch ganzheitliche, strategische Denkweisen gefördert. Die Systematik und logische Strukturierung der Wissensbilanz bevorzugt eine Vorgehensweise, mit der Bruchstellen und Widersprüchlichkeiten in der Bewertung und Steuerung von Einflussfaktoren vermieden werden können. Die Darstellung legt auch die Dynamik der Wirkungsbeziehungen zwischen Wissensfaktoren mit Hebel- und Rückkoppelungseffekten offen (graphische Netzdarstellung). Auf der Zeitachse können durch den Vergleich fortgeschriebener Bilanzen Entwicklungen und Trends des Unternehmens ablesbar gemacht werden.

Jörg Becker
www.beckinfo.de

 
 
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