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Wissensbasierte Strategien der Beschaffungsplanung

Autor: beckinfo | Erstellt am: 20.02.2011 | Gelesen: 385
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zum Erreichen der besten Wettbewerbsposition muss das Zeitmanagement durch Supply Management ergänzt werden

Reduktion der Interessenvielfalt
Reduktion der Interessenvielfalt
Die schnellen Veränderungen der Absatzmärkte erfordern von Unternehmen ein kontinuierliche Verkürzung der Reaktionszeiten. Analog dazu entwickeln sich die Beschaffungsmärkte: sie müssen deshalb permanent verfolgt werden. Dies bedeutet die partnerschaftliche Einbindung ausgewählter Lieferanten auf hohem Vertrauensniveau in den Geschäftsprozess. Ungenutzte, versteckte Verbesserungspotenziale der Beschaffungszeit können realisiert werden.

Kurzfristige Gewinne wurden in der Vergangenheit ohne Berücksichtigung des Geschäftsumfeldes realisiert. Die durch Time Based Management/Total Quality Management (TBM/TQM) erkannten Verbesserungspotentiale wurden mit der Neugestaltung von Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen verwirklicht.  Sehr schnell wird bei diesen Verbesserungen die Lücke in der Beziehung zwischen Lieferanten und Unternehmen aufgedeckt.  Diese ist mit Supply Management (SM) zu schließen. Ist der Beschaffungsprozess ungenügend im Geschäftsprozess eingebunden sind u.a. zeitraubende Iterationsschritte mit den Lieferanten die Folge. Rückfragen und deren Abklärungen sind Quellen von Zeitverlusten und erhöhen damit Liege- und Durchlaufzeiten. Ungenügend abgestimmte Geschäftsprozesse führen zu langen Beschaffungszeiten. Durch die bewusste Einbindung der Lieferanten in den Geschäftsprozess werden nicht-wertschöpfende Tätigkeiten auf allen Prozessstufen weitgehend entfernt. Eine wichtige Voraussetzung ist die gegenseitige Abstimmung und Akzeptanz von Prozessabläufen. Kurze Kommunikationswege fördern den direkten Informationsaustausch und einen gezielten Know-how-Transfer. Vgl. hierzu u.a. Becker, Jörg: Management-Cockpit der Wissensbilanz, ISBN 9783837046540.

Reduktion der Interessenvielfalt: je nach Grad der Zusammenarbeit von Unternehmen und Lieferanten divergieren deren unternehmerischen Zielsetzungen. Gemeinsame Ziele können nur auf der Basis abgestimmter Interessen verwirklicht werden. Dies hat eine Reduktion der Interessenvielfalt zur Folge. Anzahl Lieferanten: eine Reduktion der Anzahl Lieferanten ist eine Voraussetzung für die Vereinfachung der Beschaffungsprozesse. Durchlaufzeit: der Beschaffungsprozess hat einen direkten, bestimmenden Einfluss auf die Durchlaufzeit. Reduktionen von Beschaffungszeiten beinhalten große Potentiale. Vgl. , Becker, J.: Strategie-Check, ISBN 9783837073058, Vgl. Becker, Jörg: Change Management und Wissensbilanz ISBN 9783837094190.

Da die Analyse und Beurteilung des Zulieferers im Rahmen der Kooperationspolitik nicht nur einmalig im Rahmen der Lieferantenauswahl erfolgt, sondern in allen Phasen der Zusammenarbeit als Grundlage des Kooperationsmanagements dient, werden entsprechende Controllingwerkzeuge aus dem Wissensbilanzbereich benötigt. Gemeinsam bringt die Untersuchung der Zulieferstrategien sowie das grundlegende Leistungsprogramm weitere Prämissen der Zusammenarbeit seitens des Zulieferers in eine übersichtliche Form. Dabei stehen die kooperationsrelevanten Kapazitäten und Potentiale des Zulieferers im Vordergrund. Vgl. Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649

Jörg Becker
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