Die Wirtschaft in der Alpenrepublik Österreich leistet zunehmend Widerstand gegen die Belastungspolitik, die ihr von der derzeitigen Bundesregierung aus SPÖ und ÖVP verordnet wird. Offensichtlich haben Österreichs Unternehmer genug von dieser wirtschaftsfeindlichen Regierung.
Seit dem Jahresbeginn werden etwa die Themen Reformstau, die Einführung eines Job-Bonus oder einer Flat-Tax für Unternehmer unter Interessensvertretern der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich breit diskutiert.
Auflösung des von der Bundesregierung produzierten Reformstaus gefordert
„2011 muss der Reformstau, den die Regierung Faymann/Pröll produziert hat, endlich aufgelöst werden. Die zentralen Eckpunkte sind eine Verwaltungs- und Strukturreform, eine Bildungsreform und steuerliche Maßnahmen, die jene Unternehmen belohnen, die statt auf Gewinn- auf Arbeitsplatzmaximierung setzen", fordern Wirtschaftsvertreter.
Einführung eines "Job-Bonus" und des Blum Bonus Neu
Jetzt muss endlich das „Humankapital" gefördert werden. Unternehmen, die zusätzlich Arbeitsplätze schaffen, sollen pro zusätzlichem Beschäftigten einen Freibetrag von 20 Prozent oder eine Prämie von zehn Prozent erhalten. Beides befristet auf drei Jahre, fordern Wirtschaftsvertreter.
Flat-Tax für österreichische KMUs
Es ist höchste Zeit, dass Österreich ein modernes, attraktives, wettbewerbs- und leistungsfähiges sowie international kompatibles und europarechtskonformes Steuerrecht schafft, welches den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts genügt, fordern Wirtschaftsvertreter.
Autor: Dr. Fritz Simhandl, Autor Fleedstreet