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Wirkung von Schule und Bildung im Netz der Standortfaktoren

Autor: beckinfo | Erstellt am: 18.01.2011 | Gelesen: 432
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Dynamische Effekte der Rückkoppelung erfassen

Bildung: mehr als nur ein Teil des Ganzen
Bildung: mehr als nur ein Teil des Ganzen
Auf den Standort bezogen ist die Bildungsinfrastruktur ein, wenn auch besonders wichtiger, Faktor unter vielen anderen. Es kommt darauf an, die hier untereinander wirkenden Wechselbeziehungen möglichst transparent darzustellen, um daraus dann auch entsprechende Rückschlüsse ableiten zu können. Mögliche Wechselwirkungen könnten beispielsweise zu folgenden Standortfaktoren untersucht werden: GFK-Kaufkraft, Verfügbares Einkommen je Einwohner, BIP in jeweiligen Preisen je Einwohner, Steuerkraft je Einwohner, Arbeitslosenquoten bezogen auf alle Erwerbspersonen, Arbeitsplatzversorgung je Erwerbstätigen, Einwohner-Arbeitsplatzdichte, Pendlersaldo je 100 Einwohner, SV Beschäftigte in schnell wachsenden Branchen, SV Beschäftigte in wissensintensiven Branchen, Insolvenzen je 1.000 Erwerbspersonen, Unternehmensgründungen je 10.000 Erwerbsfähige, Schulden der öffentliche Haushalte je Einwohner in Euro, Regionales Bevölkerungspotential der Gemeinden im Umkreis von 100 km, Ausbildungsplatzdichte (Gesamtangebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen je 100 Nachfrager), Schüler je Lehrer im Sek.II-Bereich, Wissenschaftsausgaben, Bildungsausgaben, Studierende an Bevölkerung, Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss an den Schulabgängern in %, Studienberechtigtenquote (Anteil der Studienberechtigten an der altersspezifischen Bevölkerung (18- bis unter 21-jährige), Anteil der Beschäftigten mit FH- oder Hochschulabschluss, Patente, FuE-Personalintensität (FuE-Personal je 1.000 Erwerbstätige). Vgl. Becker, Jörg: Standortindikatoren I., ISBN 9783839118238.

Jede Schule möge für sich solche Überlegungen anstellen und vielleicht entsprechend den eigenen Bedingungen diese Wirkungsnetze entwickeln. Praktisch und leicht zu realisieren wäre diese über Verknüpfungstabellen in Matrix-Form, die computerunterstützt in graphische Formen umgesetzt werden könnten. Im Rahmen der Analyse und Darstellung von Wirkungsbeziehungen wird unter Zugrundelegung der zuvor angeführten fiktiven Annahmen Standortfaktor für Standortfaktor vorgegangen. Es soll klargemacht werden, welche Wirkungen berücksichtigt werden müssen beispielsweise für die Beziehungen zwischen: Bildung, Wissenschaft, Innovation einerseits, sowie andererseits Wirtschaft, Beruf, Arbeit, Kultur, Tourismus, Freizeit, Verkehr, Bauen, Wohnen, Familie, Gesundheit, Soziales. Oder der Fokus wird darauf gerichtet, in welcher Form, Stärke und Dauer der Einzelfaktor Bildungsinfrastruktur auf die übrigen angenommenen Faktoren, d.h. Standortrisiken und –dynamik, Arbeitsmarkt, Steuerlast, Finanzlage, Kulturinfrastruktur. Fremdenverkehr, Lebensqualität + Image, Gründer- und Patentintensität, Wissensintensive Dienstleistungen, Erreichbarkeit, Wohnungs- und Häusermarkt, Gewerbeimmobilien, Bevölkerungsstruktur, Demografie, Medizinische Versorgung, Pflege, Kita oder Kaufkraft/BIP pro Einwohner aktiv einwirkt bzw. umgekehrt von jedem dieser Faktoren jeweils auch passiv beeinflusst werden kann (Rückkoppelungseffekt). Vgl. Becker, Jörg: Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit, ISBN 9783842318588 sowie Becker, Jörg: Es steht eine Schule im Hanauer Land, ISBN 9783839199176.

Jörg Becker
(www.beckinfo.de)
 
 
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