Horst Kellner
Aus dem
Heilkraut Tribulus Terrestris wird das Tribulus gewonnen. Tribulus Terrestris ist eine Heilpflanze, die in Osteuropa, in Indien und Afrika beheimatet ist. Dort in diesen Regionen wird sie bereits schon seit vielen hundert Jahren als Heilmittel bei bestimmten Krankheiten eingesetzt. So schafft sie zum Beispiel Linderung bei Muskelschwund, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Ödemen, Herz- und Nierenleiden oder Beschwerden mit der Leber. Tribulus ist damit ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das nicht auf hormoneller Basis beruht.
Tribulus: Die Wirkungsweise
Der Wirkstoff von Tribulus enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die Saponine genannt werden. Saponine sind in Wasser lösliche glykosidische Naturstoffe. Der Hauptwirkstoff dabei ist Protodioscin, eine dem Steroid ähnliche Verbindung. Zunächst stimuliert Tribulus die Hirnanhangdrüse und bewirkt damit die Ausschüttung des sogenannten luteinisierenden Hormons, kurz LH. Auf dieses wiederum folgt die Produktion von Testosteron. Als Folgeerhöht sich bei Männern der Testosteronspiegel und bei Frauen der Progesteronspiegel. Während anabole Steroide aber die Produktion von körpereigenem Testosteron unterdrücken, wird durch die Wirkungsweise von Tribulus deutlich mehr Testosteron produziert.
Mit einer regelmäßigen Einnahme von Tribulus kann sich sowohl eine Erhöhung der Energie als auch der Ausdauer für alle sportlichen Aktivitäten ergeben. Es wirkt direkt auf die Muskelfasern und Nebenwirkungen können ausgeschlossen werden.
Folgende Vorzüge bringt das Tribulus mit sich: es senkt eventuellen Bluthochdruck, gleicht den Natriumspiegel aus, wirkt positiv auf den Flüssigkeitsgehalt im Gewebe und macht den Körper unempfindlicher gegenüber Schmerzen. Auch Hochleistungssportler, die an olympischen Wettkämpfen teilnehmen, greifen auf Tribulus zurück und lassen sich die Wirkungsweise von Tribulus zu Gute kommen. Tribulus stellt sich als eine pflanzliche Alternative zu anabolischen Wirkstoffen, die eine synthetischer Grundbasis besitzen und in der Regel illegal sind, dar. Tribulus birgt keinerlei toxische Nebenwirkungen in sich, sondern bringt den Sportlern und Athleten Vorteile wie Muskelwachstum, ein Zugewinn an Kraft, kürzere Erholungszeiten und kürzere Rekonvaleszenzzeiten nach Sportverletzungen.
Die oben dargestellte Wirkungsweise stellt Tribulus als eine wirkliche Alternative dar und sollte aus diesem Grund als Nahrungsergänzung bei keinem Bodybuilder, Kraft- oder Ausdauersportler fehlen.
Als Mikronährstoffkombination versorgt es den Bodybuilder und Kraftsportler mit wichtigen Schlüsselnährstoffen für die Produktion von Testosteron. Das Ziel, das erreicht werden soll, ist ein kräftiger Muskelaufbau. Ein Anstieg des Testosteronspiegels im Körper um bis zu 70 Prozent kann bei regelmäßiger Einnahme von Tribulus schon nach nur fünf Tagen erzielt werden. Dieser Anstieg wiederum bewirkt, dass die Proteinsynthese also der Muskelaufbau gefördert, und der Muskelabbau verhindert wird. Gleichzeitig setzt auch eine Förderung der Regeneration des Körpers ein. Während bei übertrainierten Sportlern, die einen zu niedrigen Testosteronspiegel aufweisen, oftmals das erwünschte Wachstum der Muskeln ausbleibt.
Tribulus Terrestris übt seine Wirkungsweise jedoch nicht nur auf Pump, Kraft und Ausdauer aus. Bereits schon seit einigen Jahren erfolgt ein positiver Einsatz dieses Wirkstoffes zur Behandlung von sexuellen Störungen. Wird Tribulus Terrestris regelmäßig eingenommen, dann erhöht es, aufgrund der gesteigerten Produktion von dem sogenannten LH (luteinisierendes Hormon), die Spermienzahl und deren Beweglichkeit. Aufgabe des LH ist es, dem Körper mittels Signalen mitzuteilen, wie viel Testosteron gebraucht wird.
Als besonders effektiv erweist sich das Tribulus Terrestris erst dann, wenn es in Verbindung mit Creatin eingenommen wird. Auf diese Weise erhält der Sportler die ideale Formel, die dann für den Aufbau der Muskeln und der Steigerung seiner Kraft sorgt.