Steve Irwin in rauher See
Nachdem die japanische Walfangflotte über 3.000 Kilometer gejagt wurde, muss das Sea Shepherd Conservation Society Schiff, die Steve Irwin einen Hafen anlaufen um zu aufzutanken. Nachdem das Schiff ist genauso dicht an Puntarenas, Chile wie es zu Hobart, Tasmanien oder Dunedin, Neusseland ist, hat Kapitän Paul Watson entschieden, dass das Schiff nach Australien zurückkehren wird.
"Peter Garrett hat für uns die Entscheidung getroffen", sagte Kapitän Paul Watson. "Als er gefragt wurde, wie er auf die japanische Anfrage reagieren würde, die die Steve Irwin von Australien ausschliessen würde, antwortete er, dass die Regierung in Erwägung ziehen würde dieser Anfrage nachzukommen. Alleine die Tatsache, dass er es überhaupt erwägt so eine Anfrage von Piraten Walfängern stattzugeben war für uns Grund genug ihn damit herrauszufordern."
Die Regierung von Kevin Rudd wurde auch wegen ihrem Versprechen gewählt, dass sie aggressiv gegen den Walfang vorgehen würde. Bisher haben sie nichts ausser Lippenbekenntnisse zu diesem Thema gemacht. Die Regierung spiegelt nicht die Leidenschaft und Sorgen des australischen Volkes wider und scheint derzeit überhaupt nicht am Schutz von bedrohten Walen interessiert zu sein.
"Es wird Zeit die Regierung zu prüfen", sagte Kapitän Watson. "Wird die Regierung wirklich die Einreise eines Schiffes verweigern, dass Steve Irwins Namen trägt und eine Crew von fünfzehn australischen Bürgern an Bord hat, die von einer erfolgreichen Mission zum Schutz der Wale zurückkehrt?"
Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hat weder eine einzige Straftat begangen, noch eine einzige Verletzung verursacht.
"Japanische Walfänger sind von der Einreise in australische Häfen ausgeschlossen, weil sie Kriminelle sind", sagte Quartiermeister Jeff Hansen aus Perth, West Australien. "Die japanischen Walfänger töten bedrohte Wale in einem etablierten Walschutzgebiet und missachten dazu zusätzlich eine Anweisung des australischen Bundesgerichtshofes. Wie kann meine Regierung so eine Anfrage von diesen Wilderern überhaupt in betracht ziehen? Das ist so, als würden Bankräuber den Bürgermeister anrufen und fordern, dass die Polizisten nicht mehr zur Polizeistation zurückkehren dürfen. Mr. Garrett repräsentiert mich und das australische Volk - nicht die japanischen Walfänger und daran sollte er sich mal erinnern."
"Es muss ja sehr beschämend für unsere Regierung sein, dass wir hier draussen das machen, worüber sie nur reden, dass wir wirklich Wale retten während sie nur diplomatische Spielchen mit den Japanern spielen. Was gibt es da zu überlegen? Wir sind Australier die für die Wale kämpfen und wir haben weder jemanden verletzt noch Eigentum beschädigt. Warum zur Hölle sollte er deswegen gegen uns sein?" fragte Benjamin Potts von Byron Bay, New South Wales.
Die Steve Irwin erwartet den Hafen von Hobart mitte Januar zu erreichen.
Thomas Buiter
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