Winter fotografieren
Wenn wir den
Winter fotografieren wollen, müssen wir uns um unsere
Fotoausrüstung besonders kümmern. Wir müssen darauf aufpassen, dass die Feuchtigkeit nicht ins Innere des Apparats gelingt. Sonst könnten wir gezwungen werden, diese reparieren zu lassen oder neue Teile zu kaufen. Sehr wichtig sind auch die Akkus, die unter dem Einfluss der Kälte schneller leer werden. Sie sollten möglichst vorher vollgeladen werden. Außerdem sollten wir sie in den inneren Taschen der Jacke halten, wo die Temperatur nicht so niedrig ist. Mehrere Akkus zu besitzen ist ratsam – wenn das nicht der Fall ist, ist es empfehlenswert mindestens einen zusätzlichen zu kaufen.
Am besten ist es früh aufzustehen und die Fotos in der Zeit zu machen, wenn die Sonne noch nicht so hoch ist und die Schatten länger sind. Solche Momente dauern im Winter sehr kurz, so müssen wir uns immer beeilen. Wenn sich die Sonne im Ganzen zeigt, beleuchtet sie die Winterlandschaft mit einem hellen weichen Licht. Am besten ist es, wenn das ein Seitenlicht ist, das lange Schatten schöpft. Dann entstehen effektvolle Linien, die Bäume schaffen deutlich senkrechte Linien und die Schatten fallen unter dem entsprechenden Winkel.
Fotos kann man auch gegen das Sonnenlicht machen, man muss nur ein Objekt wählen, das ganz oder teilweise das auf uns fallende Licht verdeckt. Man muss auf das direkte, starke Licht aufpassen! Dies kann die Funktionen des Fotoapparats stören. Auch sollte der Fotografierende es vermeiden, direkt in die Sonne zu schauen. In solch einem Licht kann man zwei Arten von Fotos machen. Die erste Möglichkeit ist ohne Blitzlampe – dann wird das Objekt ohne Details sichtbar, nur als Silhouette. Die zweite Variante – mit der Lampe – wird die Struktur des Objekts zeigen. Dann können wir zu Hause am Rechner entscheiden, welcher Effekt uns am besten gefällt, oder vielleicht beide…
In der Winterzeit werden in der Natur viele Farben versteckt. Das zwingt den Fotografierenden, über die Komposition und ihre Elemente nachzudenken, also darüber was in der schwarz-weißen Fotografie immer zu beachten ist: die Linie und Gestalt, die uns Bäume oder ihre Kronen anbieten. Aber die Linien bringen uns nichts Interessantes, wenn sie zu den Bildrahmen parallel sind. Viel interessanter sind die schrägen, gebogenen Linien, die in einer Ecke beginnen und in der Nähe des Hauptmotivs enden.
Die viereckige oder quadratische Fläche auf dem viereckigen oder quadratischem Bild ist überhaupt nicht interessant. Es ist besser in den Motiven nach einem Dreieck zu suchen, den man in das Bild so komponieren soll, dass es eine Spannung erweckt.