(Online-Artikel.de) - Eine windige Variante des Golfspiels kann auf sogenannten Links-Plätzen ausgeübt werden.

Auf einem Links-Platz findet der Golfspieler mit der entsprechenden
Platzreife ein Umfeld des Golfsports vor, das den Ursprüngen des Sports wieder sehr nahe kommt. An unbrauchbarem Ackerland gelegen, das die Küste mit dem Meer verbindet, zeichnen sich Links-Plätze durch einen besonders harten Sandboden und ausgeprägte wechselnde Winde aus, die zu unkontrollierten Flugbahnen der
Golfbälle führen können. Harte und schnelle Grüns auf Linkplätzen erlauben häufig kein direktes Anspielen, da der Ball ansonsten auf der anderen Seite wieder vom Grün rollt.
Der übliche hohe Schlag der auf dem Grün ankommt, führt hierbei meist weniger zum Ziel als der Versuch, den Ball auf dem Fairway aufspringen und auf das Grün weiterrollen zu lassen. Dieser Schlag, der auf anderen Golfplätzen nur selten zum Einsatz kommt, wird „Bump and Run" genannt und wird nur von wenigen Golfspielern tatsächlich beherrscht. Die natürliche Dünenlandschaft von Links-Plätzen bringt auch mit sich, dass das Zielgebiet eines Schlages nicht eingesehen werden kann. Der Golfspieler muss „blind" schlagen. Die Härte und Schnelligkeit der Fairways kann auch zur Folge haben, dass Bälle auch bei guten Schlägen unkontrolliert in ungünstige Lagen verspringen.
Das traditionelle Routing der Löcher, bei dem die ersten neun Löcher entlang der Küste verlaufen, die zweiten neun Löcher parallel dazu im Landesinneren wieder zurück zum Clubhaus, ist ein weiteres charakteristisches Merkmal eines Links-Platzes.