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Wiederholung als Schlüssel zum perfekten Langzeitgedächtnis

Autor: TomFreud | Erstellt am: 08.10.2011 | Gelesen: 292
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Wiederholen Sie den lernstoff z.B. kurz vor dem Schlafengehen

Eine der wichtigsten Aufgaben beim Lernen besteht darin, Fakten so im Gehirn abzuspeichern, dass man auch nach einem halben Jahr und länger noch leichten Zugriff auf sie hat. Denn häufig ist es kein Problem, sich Namen und Fakten einen Tag lang zu merken. Nach einer Woche sieht die Sache aber schon anders aus, und einen Monat später ist das meiste schon wieder vergessen. Die Informationen befinden sich zwar noch in unserem Gehirn, doch der Zugriff darauf ist extrem schwer.

Das liegt an der Sortierfunktion des Gehirns. Dieses speichert Informationen nämlich nach Relevanz ab. Alle Informationen, die nicht als wichtig eingestuft werden, kommen in "die hinteren Schubladen" des Gehirns. Das was wir brauchen, das was wir benutzen – das haben wir auch meist parat. Eine sehr wichtige und praktische Sortierfunktion unseres Gehirns. Daher werden nur Informationen, die wichtig sind oder sich zum Beispiel durch ein Schockerlebnis im Gehirn einbrennen, langfristig und abrufbar gespeichert.

Es gibt nun verschiedene Methoden, um die Information als wichtig zu „markieren", damit das Gehirn sie "vorne" und im direkten Zugriff abspeichert. Die Information kann zum Beispiel visualisiert und mit einem konkreten Anwendungszweck verknüpft werden. Auch Notizen und regelmäßige Pausen sind sehr hilfreich. Doch ab einem bestimmten Punkt reichen diese Techniken allein nicht mehr aus. Auch noch so gehirngerechte Informationen müssen wiederholt und somit aktuell gehalten werden.

Hierfür gibt es verschiedene Techniken. Eine der gängigsten ist die Wiederholung vor dem Einschlafen. Denn im Schlaf arbeitet das Gehirn weiter um Informationen weiter zu integrieren, zu verarbeiten und abzuspeichern. Trotzdem ist es meist notwendig, Dinge, die Sie sich langfristig merken wollen, noch ein paar Mal zu wiederholen. Ein Wiederholungsrhythmus könnte zum Beispiel sein: am nächsten Morgen, eine Woche später, einen Monat später und noch einmal ein halbes Jahr später. Durch diese Wiederholung bekommt die Information Relevanz, wird weiter sicherer abgespeichert und kann dadurch besser abgerufen werden. Legen Sie sich also Wissen, dass Sie speichern wollen nach Möglichkeit immer auf Wieder-Vorlage.

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