Eine Langzeitstudie der Deutschen Rentenversicherung berichtet eine um 10.000 Menschen angestiegene Zahl an neuen Frührentnern. Dabei sind die Männer mit etwa 90.000 Fällen etwas stärker betroffen als die Frauen. Bei Ihnen liegt die Zahl bei rund 81.000 Fällen.
Der Grund für die Auszahlung der Frührente ist natürlich verschieden, jedoch sticht die hohe Zahl an psychischen Erkrankungen mit ca. 64.000 Menschen deutlich heraus. Das ist ein Zuwachs von einem Viertel im Vergleich mit 2006 und immerhin noch eine Erhöhung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr!
An zweiter Stelle liegen laut dem Bericht die Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes. Hier sind die Männer mit etwa 14.000 Fällen oder 15,5 Prozent und bei den Frauen 15,1 Prozent, was in etwa 12.200 Fällen entspricht. Bie diesen Erkrankungen hat sich zwar die absolute Zahl leicht erhöht, jedoch geht hier der Trend nach unten.
Die als typische Männerkrankheiten wahrgenommenen Herz- und Kreislauferkrankungen haben es auf den dritten Platz geschafft. Etwa 12.500 Männer sind hierduch Berufsunfähig geworden und haben Frührente erhalten. Bei den Frauen liegt auf dem dritten Platz mit mehr als 11.000 Fällen die Krankheitsgruppe Neubildungen/Tumore. Aber auch bei den Damen geht der Trend der Herz-Kreislauferkrankungen nach oben.
Diverse Statistiken berichten davon, dass im Laufe des Berufslebens jeder vierte Arbeitnehmer damit rechnen muss einer Berufsunfähigkeit zu erliegen. Daher gilt nach einhelliger Meinung eine
Berufsunfähigkeitsversicherung zu den absolut notwendigen Versicherungen!
Michael Dettmer