Brille loswerden (Bild: aboutpixel - Sebastian Thanner)
Viele Menschen wachen morgens auf und das Erste, neben dem Ausschalten des Weckers, was sie machen, ist die ihre
Brille aufzusetzen. Sie sind es seit Jahren so gewöhnt, sodass diese morgendliche Abfolge schon zu einem Automatismus geworden ist. Als ähnlich lästig wird das Beschlagen der Brille empfunden, wenn man vom Kalten ins Warme kommt, was häufig im Winter der Fall. Die Brillengläser nehmen die Außentemperatur an. Wenn dann ein Raum betreten wird, strömt warme Luft an die kalten Gläser wodurch sie sich abkühlen. Da kalt Luft, im Gegensatz zu warmer Luft weniger Feuchtigkeit speichern kann, bilden sich sehr kleine Wassertropfen auf der Brille und sie beschlägt. Ein weiteres
Handicap für Brillenträger liegt in der sportlichen Betätigung. Sei es Fußball, Tennis, Schwimmen oder anderweitige bewegungsintensive Sportarten – die Brille stört. Setzt man sie ab, ist man in der Sehfähigkeit eingeschränkt. Lässt man sie auf, geht man das Risiko ein, dass sie herunterfällt oder einfach extrem lästig ist und man den Sport nicht genießen kann. Das heißt man ist im alltäglichen Leben eingeschränkt und muss Abstriche machen bzw. Umständlichkeiten in Kauf nehmen. Auch
Kontaktlinsen dienen als Sehhilfe und sind gerade bei jungen Leuten sehr beliebt, da Außenstehende sie in der Regel nicht bemerken. Die Nachteile durch den Gebrauch von Kontaktlinsen liegen in den hohen Kosten, da sie ständig neu gekauft werden müssen, hoher Pflegeaufwand, große Oberflächenbelastung des Auges und das teilweise Austrocknen (Klima, im Zug, vor dem Computerbildschirm).
Nicht nur der Otto Normalverbraucher leidet unter diesen Einschränkunken und Unannehmlichkeiten, sondern auch prominente und in der Öffentlichkeit stehende Menschen, die häufig unter hohem Druck von Medien, Presse und Kritikern stehen. Dazu gehören z.B. Musiker, Schauspieler, Sportler und
Topmodels. Viele von diesen, in der Medienwelt präsenten Leuten haben auch an dem Problem der Fehlsichtigkeit gelitten. Auch sie haben mal eine Brille oder Kontaktlinsen getragen, bis sie sich für eine
Lasik–Behandlung auch Augenlaser genannt, entschieden haben. Lasik (
Laser-in-situ-Keratomileusis) ist der derzeit populärste chirurgische Eingriff um die Fehlsichtigkeit eines Auges zu korrigieren und dient dazu, die Brille bzw. Kontaktlinse zu ersetzen. Die Operation ist weltweit anerkannt und hat in den letzten Jahren sehr an Beliebtheit gewonnen. Gerade die
Lasik Türkei ist sehr von Deutschen und Europäern nachgefragt, da die Behandlung in diesem Land nur einen Teil dessen kostet was man in Deutschland bezahlen müsste. Viele entscheiden sich auch aufgrund der sehr gut ausgebildeten und erfahrenen Ärzte für die Reise nach Istanbul, die heimliche Hauptstadt der Türkei.
Zu den Berühmtheiten, die sich einer Lasik unterzogen haben, gehören eine Reihe sehr bekannter Schauspieler –
Nicole Kidmann, Michael Douglas,
Brad Pitt und Ewan Mc Gregor. Musiker, die auf keine Sehhilfe mehr angewiesen sind, sind Carlos Santana, Elton John und Jessica Simpson. Auch Sportler, wie
Tiger Woods und das Topmodel
Cindy Crawford haben sich für das Augenlasern entschieden. Dies sind nur einige wenige Namen von denen bekannt ist, dass sie sich einem Eingriff unterzogen haben. Doch wenn man sich die Vielzahl an Prominenten ohne Brille anschaut, ist klar, dass sich auch viele andere für den Schritt, ihre Brille bzw. Kontaktlinsen loszuwerden, entschieden haben.
Inzwischen gibt es
verschiedene Augenlaserverfahren, die zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten zur Anwendung kommen. Dazu gehört die normale Lasik, die sehr schonende und risikoarme
Femto-Lasik bzw. Intralasik,
Wavefront-Lasik,
Monovision-Lasik und
Lasek. Welche Methoden für welchen Patienten am besten geeignet ist, hängt von der Art der Fehlsichtigkeit (kurz-oder weitsichtig) und der Beschaffenheit der Hornhaut ab. Die Kosten einer solchen Lasik-Operation reichen von 800€ bis hin zu mehreren Tausend Euro, je nach Land, Klinik und Augenlaserverfahren. Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten und ist aufgrund der hochmodernen Technik sehr risikoarm. Mit Hilfe eines Lasers, daher der weitverbreitete Begriff „Augenlaser" oder „Augen lasern", wird die Hornhaut des Auges leicht abgetragen und modelliert, sodass nach der Operation eine oft 100%ige Sehstärke wiedererlangt werden kann. Nach wenigen Stunden ist der Patient wieder in der Lage zu sehen und nach einigen Tagen kann auch ganz normal gearbeitet werden. Wichtig ist nach einer solchen Behandlung, dass die ersten Wochen regelmäßig und oft Augentropfen verwendet werden, damit das Auge nicht der Trockenheit ausgesetzt wird. Morgens gibt es dann keinen ersten Griff zur Brille mehr und beim Sport kann es auch ruhig etwas intensiver und bewegungsfreudiger zugehen.
Mathias Weber