IBM präsentiert die Ergebnisse der im Sommer 2010 mit 269 KMUs durchgeführten Studie, die Antworten darauf gibt, wie gut beziehungsweise modern die Serverräume österreichischer klein- und mittelständischer Unternehmen ausgestattet sind. Spricht man heutzutage von einem Rechenzentrum, so denkt man eigentlich an ein hunderte Quadratmeter großes Data Center, das entweder vom Unternehmen selbst oder von einem IT-Outsourcing-Partner betrieben wird. Dass die Realität bei österreichischen Klein- und Mittelbetrieben anders aussieht, wird dabei leicht vergessen. Die IT heimischer KMUs wird nicht in hypermodernen Rechenzentren betrieben, vielmehr handelt es sich um einzelne Serverräume, nicht selten sogar um ein winziges „Server-Kammerl". Und dennoch: Selbst das kleinste „Server-Kammerl" ist als Rechenzentrum anzusehen, das für eine reibungslose IT und damit für den Unternehmenserfolg von großer Bedeutung ist. „Grund genug, dass wir uns die Ausstattung dieser Serverräume im Detail ansehen", so Martin Chaloupek, Leiter Data Center Site & Facilities Österreich. „Auf der einen Seite realisiert IBM moderne Rechenzentren, auf der anderen Seite wollen wir unsere Kunden aber auch dabei unterstützen, die Sicherheit, Verfügbarkeit und Energie- und Kosteneffizienz bestehender Data Center zu verbessern."
„Erde an Wolke"
Einen Serverraum wird es in Unternehmen immer geben. Selbst dann, wenn sich Unternehmen für Outsourcing entscheiden, braucht es diesen für die Verbindung zwischen „Cloud" und „Erde". „Zweifelsohne liegt die Zukunft der IT in der Cloud, aber gerechnet wird immer noch am Boden", sagt Chaloupek. Und somit sollte das Augenmerk nicht nur auf Server und Software, sondern gleichermaßen auf die komplette Infrastruktur dahinter gelegt werden. Für Rechenzentrum-Verantwortliche gibt es in diesem Zusammenhang große Herausforderungen: Das beginnt bei der Frage, ob ausreichend Stromkapazitäten für alle Verbraucher am Standort vorhanden sind. Schließlich muss das Rechenzentrum, ergo der Serverraum Priorität vor den Büroflächen haben und separat versorgt werden. Weitere wesentliche Punkte sind, wie es um die Kühlung bestellt ist, wie die Rackaufstellung aussieht oder welche Brandgefahren verhindert werden müssen. „Nur weil wir heute vermehrt in der Cloud zuhause sind, heißt das also noch lange nicht, dass der eigene Serverraum vernachlässigt werden kann", bestätigt Chaloupek. „Erst wenn in Sachen Strom, Klima, Sensorik, etc. alles optimal eingestellt ist, kann auch die IT-Performance stimmen."
Das österreichische KMU-„Rechenzentrum"
Etwa 25 m² groß, sechs Racks und eine Anschlussleistung von rund 20kW – so sieht das durchschnittliche „Rechenzentrum" eines österreichischen Klein- bzw. Mittelbetriebs aus. In vielen Fällen handelt es sich somit eigentlich um ein „Server-Kammerl". Gekühlt wird mit einem bunten Mix aus Humanklimageräten, Klimaschränken und Raumkühlung.
Mehr zur Studie und den Detailergebnissen erfahren Sie hier: www.ibm.com/services/at/studie_kmu_serverraeume/