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Wie Sie jährlich bis zu 500 Euro bei der eigenen Stromrechnung sparen

Autor: madlin | Erstellt am: 31.08.2010 | Gelesen: 607
Kategorie: Energie - Klima & Umwelt | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Die 10 wichtigsten Aspekte beim Wechsel des Stromanbieters – Sparen Sie über 500 Euro im Jahr an Stromkosten

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Zum wiederholten Male drehen die Stromanbieter an der Kostenschrauben. Wieder stehen für viele Haushalte eine saftige Preiserhöhung an. Wer von steigenden Strompreisen die Nase voll hat, sollte einen Wechsel zu einem anderen Stromanbieter überlegen. Hier lassen sich teilweise enorme Ersparnisse erzielen.

Im ersten Schritt nehmen Sie Ihren laufenden Vertrag zur Hand. Werfen Sie einen Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier finden Sie die Informationen, wie Sie diesen Vertrag beenden können. Viele Anbieter arbeiten dabei mit einer Vertragslaufzeit von 12 bis 24 Monaten. Hier können Sie dann erst vor Ablauf der Laufzeit mit einem Frist von 6 bis 8 Wochen kündigen. Idealerweise sollten Sie sich den nächsten Termin in Ihrem Kalender notieren. Einige Anbieter haben auch eine deutlich kürzere Laufzeit.

Wichtiger Hinweis: Eine weitere Möglichkeit der Kündigung besteht, wenn ihre Stromanbieter eine Tariferhöhung vornimmt. Dann steht Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, meist mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen. Anschließend können Sie sich einen neuen Stromanbieter auswählen.

Hier noch einige nützliche Hinweise, die Sie bei der Wahl des richtigen Anbieters beachten sollten:
  • Achten Sie auf die Kombination von Mindestlaufzeit und Preisgarantie. Verzichten Sie auf eine Preisgarantie, kann Ihnen es im schlechtesten Fall passieren, dass Sie kurz nach Vertragsabschluss schon eine Preiserhöhung auf den Tisch bekommen.
  • Sollten Sie tatsächlich nach kürzester Zeit eine Tariferhöhung erhalten, so ist der Anbieter verpflichtet, Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht einzuräumen. Sie kommen also trotz Mindestlaufzeit aus dem Vertrag.
  • Wer wirklich Kosten sparen will, sollte auf spezielle Klima- und Ökotarife verzichten. Zwar wird damit die Umwelt geschont, doch leider nicht Ihre Brieftasche. In der Regel sind diese Tarife immer teurer als herkömmliche Angebote.
  • Viele Anbieter gewähren Neukunden einen einmaligen Bonus. Im zweiten Jahr entfällt natürlich dieser Bonus. Rechnen Sie genau nach, ob es sich nicht lohnt, jedes Jahr einen neuen Energieanbieter für Strom zu wählen.
  • Die meisten Energieversorger verzichten einfach darauf, Ihren Bestandskunden bessere Angebote zu unterbreiten, denn hier werden die eigentlichen Gewinne gemacht. Sie sollten sich daher unbedingt selbst nach besseren Angeboten umschauen.
  • Bei einem Wechsel sollten Sie Kündigung und die eigentliche Umstellung einfach Ihrem neuen Energieversorger überlassen. So kommt es zu keinen Problemen bei der Umstellung und Sie haben keinerlei Arbeit mit den Formalitäten.
  • Geben Sie immer die wirklichen Werte an. Zwar können Sie mit niedrigeren Verbrauchswerten zunächst einen niedrigen Monatspreis erhalten, allerdings bekommen Sie dann am Ende des Jahres eine "saftige" Nachzahlung.
  • Verschaffen Sie sich selbst im Internet einen Überblick über das Angebot der unterschiedlichen Energieversorger. Hilfreich sind dabei spezielle Vermittler, die Ihnen viele unterschiedliche Anbieter zur Verfügung stellen. So müssen Sie nicht selbst die verschiedenen Tarife miteinander vergleichen. Zudem können Sie hier mit wenigen Mausklicks online die Tarifumstellung vornehmen. Unsere Empfehlung. Unsere Empfehlung. TopTarif.

Zudem sollten Sie bei der Wahl des passenden Angebots auf folgende Bestandteile des Vertrages achten. Die folgenden Punkte sind ausschlaggebend für Ihre Ersparnisse bei den Stromkosten:
  • Mindestlaufzeit: Die meisten Strom-Anbieter verpflichten ihre Kunden zu einer Mindestlaufzeit von 12 bis 24 Monaten. Vereinzelt arbeiten einige Energieanbieter auch mit kürzeren Laufzeiten. Dies sollten Sie unbedingt bei Vertragsabschluss berücksichtigen. Gerade im Zusammenhang mit einer Preisgarantie ist die Laufzeit ein wichtiger Aspekt.
  • Kündigungsfrist: Auch diese Frist ist von großer Bedeutung. Den Kündigungstermin Ihres laufenden Vertrages sollten Sie sich unbedingt notieren. Versäumen Sie die eingeräumte Kündigungsfrist, verlängert sich der Vertrag automatisch um eine vereinbarte Zeit. In der Regel liegt die Frist zwischen 6 und 8 Wochen.
  • Vorkasse: Bei einigen Anbietern können Sie einen zusätzlichen Preisnachlass bekommen, sofern Sie bereit sind, die avisierten Kosten für mehrere Monaten im Voraus zu bezahlen. Abhängig vom Anbieter können dies die Kosten für drei, sechs oder zwölf Monate sein. Achten Sie beim Vertragsabschluss unbedingt auf diese Bedingung. Einige Anbieter bieten vergünstige Tarife ausschließlich mit einer entsprechenden Vorauszahlung an.
  • Kaution/Sonderabschlag: Einige Versorger verlangen bei Vertragsabschluss eine Kaution bzw. einen Sonderabschlag. Nach Beendigung des Vertrages wird der betreffende Betrag erstattet. Für diese unverzinste Leistung erhalten Sie einen reduzierten Tarif.
  • Preisgarantie: Bei ständig wechselnden Tarifen bietet eine Preisgarantie eine interessante Alternative, um eine gewisse Sicherheit bei den anfallenden Energiekosten zu erhalten. Natürlich lassen sich die entsprechenden Anbieter diese Garantie bezahlen. Sie müssen also etwas mehr bezahlen, als wenn Sie auf eine Garantie verzichten. Meist räumen die Anbieter eine Garantie von drei bis zwölf Monaten ein. In dieser Zeit werden Sie dann von keiner Preiserhöhung überrascht.
  • Bonus: Alle Anbieter sind stets auf der Suche nach neuen Kunden. Entsprechend räumen viele Strom-Anbieter Ihren Kunden spezielle Bonusangebote bei Vertragsabschluss ein. Dies können Preisnachlässe oder kostenlose Strom-Einheiten sein. Vergleichen Sie die unterschiedlichen Bonus-Angebote.
  • Grundpreis: Bei den meisten Anbietern setzt sich der Strompreis aus einem Grundpreis und einem Preis pro Einheit zusammen. Schauen Sie nicht nur auf die Einzelpreise. Ein Stromanbieter mit einem niedrigen Grundpreis muss nicht zwingend günstiger sein, als ein Anbieter mit einem hohen Grundpreis. Ausschlaggebend ist der Gesamtpreis für die Vertragsdauer. Nur diese Komponente lässt sich vergleichen.
  • Online-Tarife: Einige Anbieter bieten spezielle Online-Tarife ausschließlich im Internet an. Diese sind besonders günstig und können auch nur über das Internet gebucht werden. Auch der gesamte Schriftverkehr läuft dann per E-Mail.
  • Öko- und Klimatarife: Bei einigen Stromanbietern kann der Nutzer auch spezielle Öko- und Klimatarife buchen. Hier wird die Energie dann aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Bei den Klimatarifen leistet der Energieversorger eine spezielle Ausgleichszahlung für die entstandene CO2-Emission. Beide Optionen gehen natürlich zu Lasten des Preises und sind somit teurer als die normalen Stromtarife.
  • Haupt- und Nebenzeiten: Eine Besonderheit bieten einige Stromanbieter mit speziellen Tarifen für Haupt- und Nebenzeiten an. Sogenannte Schwachlasttarife sind besondere Angebote für Verbraucher, die beispielsweise in den Nachtstunden ihre Heizung betreiben. Voraussetzung für diesen besonderen Tarif sind allerdings spezielle, technische Voraussetzungen (doppelter Zähler), die nicht jeder Haushalt besitzt.

Tipp: Wie können Sie nun die unterschiedlichen Angebote der einzelnen Stromanbieter vergleichen. Die Antwort ist ganz einfach. Nutzen Sie die kostenlosen Dienste spezieller Internet-Vermittler, die für Sie bereits die einzelnen Angebote unter die Lupe genommen haben. Sie geben nur einen geschätzten Gesamtverbrauch und Ihren Wohnort ein und Sie bekommen sofort eine Liste von in Frage kommenden Angebote von anderen Stromversorgern aufgelistet:

Hier können Sie direkt diverse Anbieter miteinander vergleichen
 
 
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