Angestellter beim Blutdurckmessen
Heutzutage ist Stress im Job keine Seltenheit mehr. Lesen Sie hier Tipps, wie Sie die Ihre Arbeit besser managen können und so hohen Blutdruck vermeiden, denn der tägliche Stress bei der Arbeit hat negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und kann ein entscheidender Faktor bei Bluthochdruck sein.
Dieses Thema hat auch die Wissenschaftler des St. Joseph Hospitals in Cloppenburg beschäftigt. Die dann durchgeführte Studie, auch bekannt als STARLET (Stressassoziierte Hypertonie am Arbeitsplatz), sollte die Vermutung dann bestätigen.
Wenn der Stress im Job nicht nur Sie, sondern auch Ihr Blut unter Druck setzt
Für die STARLET-Studie wurde in Deutschland bei 3.500 Arbeitnehmern während der Arbeit der Blutdruck gemessen. Die Messungen wurden innerhalb von 5 Jahren mehrere Male über längere Zeiträume hinweg durchgeführt, um den Zusammenhang von Stress und Bluthochdruck festzustellen. Die Beteiligten erhielten Fragebögen mit Fragen zur Arbeitsbelastung und dem damit zusammenhängenden Stress, den sie auslöst. Entscheiden waren die Antworten, die die Testpersonen gaben. Es waren Fragen wie „Fühlen Sie sich mit den Jobanforderungen überfordert?", „Wie viel Entscheidungsfreiheit haben Sie?", „Werden Sie von Familie und Freunden unterstützt?", die beantwortet werden sollten. Diese beschreiben den „JOB STRAIN".
Dr. Lüders des St. Josephs-Hospitals in Cloppenburg konnte auf diese Weise feststellen, wie der Stress am Arbeitsplatz sich auf den Blutdruck der Beschäftigten auswirkt. Die Antworten, die die Beteiligten gaben, waren in der Hinsicht wichtig, weil sie damit zusammenhängen, wie ein Mensch mit Stress umgeht. Ist keine Unterstützung der Familie oder der Freunde da, werden ihnen keine Freiheiten bei der Arbeit gelassen, dann ist der Frust groß, man verliert die Motivation. Was nun folgt, ist Überforderung. Das Bluthochdruckrisiko steigt mit zunehmendem Stress und sinkt dementsprechend wieder, wenn sich der Stress verringert.
Teilnehmern, die im Vergleich zur Kontrollgruppe mit normalen Blutdruckwerten, überwiegend Bluthochdruck hatten, wurde geraten sich an ihren Hausarzt für weitere Untersuchungen und einer anschließenden Behandlung, zu wenden.
Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks und wie Sie diese mit guten Tipps vermeiden können
Langfristige und teilweise tödliche Folgen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz und Nierenversagen. Schon diese kleinen Änderungen in Ihrem Leben können helfen, das Risiko der schweren Folgen des Bluthochdrucks so gering wie möglich zu halten.
Sie sollten,
- aufhören zu Rauchen.
- den Alkoholkonsum gering halten.
- Übergewicht vermeiden oder abnehmen.
- sich ausreichend und regelmäßig bewegen.
- sich gesund ernähren.
- eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben finden.
- ausreichende Pausen machen und sich auch einmal eine Auszeit gönnen.
Behandlung des Bluthochdrucks mit Medikamenten
Es ist wichtig, regelmäßig seinen Blutdruck beim Arzt messen zu lassen, damit, falls die Diagnose Bluthochdruck gestellt wird, möglichst schnell reagiert werden kann. Der Arzt wird Ihnen zuerst empfehlen Ihren Lebensstil zu ändern, falls die Erkrankung noch kein so großes Risiko für Sie ist. Ist es allerdings bereits bedrohlich, gibt es verschiedene Medikamente wie z. B. Ramipril, Amlodipin oder auch Lisinopril, die Sie ganz bequem bei einer Online-Klinik wie euroClinix.de von zu Hause aus bestellen können. Ihr Arzt sollte Ihnen aber eines dieser Medikamente empfohlen haben oder Sie haben es schon einmal genommen.
Fazit
Stress im Job gibt es immer, aber Sie sollten versuchen den Stress durch gutes Zeitmanagement zu verringern und so auch Ihre Gesundheit schonen. Wenn Sie die Tipps befolgen können Sie den Folgeerkrankungen von Bluthochdruck vorbeugen.