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Eine schöne, volle Brust wünschen sich die meisten Frauen. Doch leider sind nicht alle Frauen von Natur aus so gut ausgestattet. Kommt dann vielleicht noch eine Schwangerschaft mit anschließender Stillzeit hinzu, kann die Brust schon mal zum Problem werden. Sie hat vielleicht an Fülle und Spannkraft verloren oder hängt etwas. Aber auch mit zunehmenden Alter sind viele Frauen mit ihrer Oberweite nicht mehr ganz so glücklich. Und wenn der Griff zu Push Up BH`s das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper auch nicht verbessern kann, kommt oft nur eine
Brustkorrektur in Form einer
Brustvergrößerung oder
Bruststraffung in Frage.
Doch immer wieder tauchen Befürchtungen auf, dass
Silikonimplantate Krebs oder
Autoimmunkrankheiten auslösen können.
Auch sind vielen Frauen noch die Bilder von schwer erkrankten Frauen, deren Silikonimplatate ausgelaufen waren, gut in Erinnerung geblieben.
Aber durch die Materialforschung konnten die Silikonimplantate wesentlich verbessert.werden. In zahlreichen Studien wurde die Sicherheit bezüglich verwendeter Silikonimplantate bestätigt. So soll es keine Hinweise auf eine erhöhte Krebsrate geben. Auch ein Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und Silikongel konnte nicht nachgewiesen werden. Schädigungen an Neugeborenen und Stillkindern, deren Mütter
Silikonimplantate tragen , konnten ebenfalls nicht bestätigt werden. Auch gibt es heute Implantate, die aus einem sogenannten hochvernetzten Silikongel bestehen. Das heißt, dass das Gel, welches sich in den Implantaten befindet, nicht ganz flüssig ist.
Ein Auseinanderlaufen ist somit nicht möglich. Das heißt also, sollte die Hülle des Implantates einmal beschädigt werden, kann das Gel nicht weiter in den Körper gelangen, da es bestrebt ist, seine Form zu halten, beziehungsweise immer wieder in seine Ursprungsform zurück zu kehren ( Memory Effect ). Die Hülle der Implantate besteht heute immer aus Silikon. Es gibt drei verschiedene Oberflächenarten. Die Hüllen, welche mit Micropolyurethanschaum beschichtet wurden, weisen die geringste Rate an Kapselbildungen nach der Operation auf.
Dennoch bleibt eine
Brustkorrektur eine nicht zu unterschätzende Operation und Belastung für den Körper.
Der Schritt zu einer Brustvergrößerung sollte deshalb reichlich überdacht werden.
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Susan Erk