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Wie man Lehrer erfolgreich demotiviert Teil IV

Autor: ArneFrentzel | Erstellt am: 22.11.2009 | Gelesen: 977
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Was Freunde und Bekannte unternehmen sollten

Der Lehrerjob ist eine Goldgrube
Der Lehrerjob ist eine Goldgrube
Der Lehrer hat es nicht leicht in Deutschland: Übergroße Klassen, kaum Aufstiegsmöglichkeiten, ein unterdurchschnittliches akademisches Gehalt, zumindest der A12 Bediensteten, sowie der Angestellten. Zudem muss er erstaunlich viel sachlichen Fehlverstand, von oben dirigiert, quasi widerstandslos hinnehmen. Nicht zuletzt ist der Job zweifelsohne mit gewissen gesundheitlichen Gefahren verbunden, wie der Spitzenrang bei der sogenannten 'Managerkrankheit', als auch die zur traurigen Regelmäßigkeit gewordenen Überfälle mit zum Teil tödlichen Ausgängen zeigen.

Einen gestandenen Lehrer haut das jedoch noch bei weitem noch nicht um. Es bedarf schon etwas mehr, um ihn abzukühlen. Daher sollte auch im privaten Umfeld immer wieder die Möglichkeit wahrgenommen werden, den Lehrer auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.
Folgende Rezepte lassen garantiert auch bei ihrem Lehrerfreund die Galle aufschäumen:
  • Die Tatsache, dass viele Grund- Haupt- Real- und Gesamtschulen heute im Ganztagsbetrieb laufen, beflissen vernachlässigen und den Lehrer mitleidig fragen, was er mit seiner vielen Freizeit alles anstellt. Schlagwörter wie "Halbtagsmalocher" oder "Freizeitpädagogen" hinterlassen garantiert Wirkung.
  • Die Arbeit des Lehrerfreundes herunterspielen oder gar ignorieren, da sie eh immer nur das Gleiche machen. Auch in diesem Zusammenhang gibt es die Wirkung nicht verfehlende Losungen wie "Türschwellendidaktiker" oder "Lehrer für Bockspringen"... .
  • Mindestens ein Kopfschütteln wird es ihrem Lehrerfreund entreißen, wenn sie, selbst viel besser verdienender Ingenieur, Arzt, Jurist oder Betriebswirt ihm sagen, dass die Schule nichts Produktives erzeugt und im Prinzip nur Kosten verursacht. Von daher verdient der Lehrer eigentlich noch viel zu gut. Dass man seinen eigenen Erfolg und Reichtum auch einer guten Schulbildung verdankt, sollte man jedoch unerwähnt lassen.
  • Zu guter Letzt sollte man in nächtlicher Bierrunde völlig zusammenhanglos den Spruch fallenlassen: "Lehrer müsste man sein". Garantiert treffen sie mit diesem Satz immer den Nerv ihres Lehrerfreundes. Zeigt es doch, dass jeder andere Beruf mit höheren Anforderungen, höherem Engagement, höheren Qualifikationen und höherem Zeitaufwand verbunden ist.
Ja, Lehrer müsste man sein ;-)

Wie man Lehrer erfolgreich demotiviert - Teil I
Wie man Lehrer erfolgreich demotiviert - Teil II
Wie man Lehrer erfolgreich demotiviert - Teil III

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