Prinzipiell sollte man einen Unterschied machen zwischen einem
Parkett, der lackiert ist und einem Parkett, der nur eingeölt ist. Viele denken, dass ein lackierter Parkett gar keine besondere Pflege braucht, aber das stimmt nicht ganz, denn die Versiegelung wird täglich stark beansprucht, wenn Staub oder Sand mit jedem Schritt in den Parkett eingearbeitet werden.
All die kleinen Schmutzpartikel wirken auf den Parkett im Grunde wie ein Schleifpapier. Gerade die harte Versiegelung weist dann sehr schnell Kratzer und Spuren auf.
Es gibt also für den versiegelten Parkett ganz spezielle Pflegemittel, die eben genau diese Spuren wieder beseitigen und die Versiegelung pflegen. Manche Pflegemittel für den Parkett führen zu mehr Glanz, andere Parkett bewirken ein weniger starkes Glänzen. Das ist selbstverständlich Geschmacksache und muss auch an den Stil der Wohung angepasst werden.
Wichtig ist auch, dass man keine Zimmerpflanzen direkt auf den Parkett stellt, denn das könnte den Parkett stark beschädigen. Wenn man Pflanzen im Raum haben möchte, dann sollte man diese unterlüften.
Wenn man einen Parkett wischt, dann sollte nach der Reinigung kein Wasser auf dem Parkett liegen bleiben, denn dieses kann vor allem bei nicht versiegeltem Parkett in den Boden eindringen und ihn aufschwemmen.
Auch sollten keine chemischen oder aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden, auch wenn der Parkett versiegelt ist. Denn man sollte sich stets vor Augen halten, dass es sich beim Parkett um einen reinen Holzboden handelt, ein natürliches Material, das nur mit natürlichen Substanzen gereinigt werden sollte.
Ein Wischen mit einer leichten Pflanzenseife reicht also vollkommen aus und reinigt den
Parkett zur Genüge, denn das wie alle natürlichen Materialien hat auch Holz einen selbstreinigenden Effekt.