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Wie lernt man mit Serious Games?

Autor: SabrinaM | Erstellt am: 28.05.2010 | Gelesen: 603
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Eine berechtigte Frage! Hier werden die Grundprinzipien kurz und verständlich erklärt.

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Eine Frage, die oft gestellt wird und die in jedem Fall eine ausführliche Antwort verdient: Das Prinzip der Serious Games besteht darin, in den Bereich der Weiterbildung die kognitiven und pädagogischen Qualitäten von Videospielen zu übertragen.

Videospiele als Vorreiter

Das Videospiel bewährt sich als ein sehr effizientes Werkzeug zur Übertragung von Wissen, unter der Bedingung, die Ziele an konkrete Situationen anzupassen.

Um seine Mission zu erfüllen, tritt der Spieler natürlicherweise in einen Prozess des Hinterfragens ein – oder auch in eine „Untersuchungstechnik": Er versucht, die vorgeschriebenen Spielregeln zu verstehen und sich anzueignen. Die Kunst des Gameplay liegt darin, das Interesse des Spielers aufrecht zu erhalten: Das Gameplay ist also so konzipiert, dass es ein ausgewogenes Feedback verteilt, positiv als auch negativ, so dass der Spieler sein Verhalten beibehält.

Deshalb gewinnt er, wenn er in dem Verinnerlichungsprozess des Spiels Fortschritte macht. Wenn er verliert, wird sein Handeln in Frage gestellt, jedoch bleibt der Spieler ermutigt durch die Fortschritte und die Belohnungen, die er erhalten hat. Der Erfolg eines Videospiels beruht vor allem auf der Kompetenzsteigerung des Spielers, und dass im Hinblick auf seine gesamten Erfahrungen.

Zahlreiche Videospiele haben den Weg zu Serious Games vorbereitet, auch wenn sie zur Unterhaltung entwickelt wurden. Sie setzen die pädagogischen Konzepte bereits um, die Heutzutage identifiziert sind.

Die Besonderheiten eines Serious Games

Die Konzeption eines Serious Games stellt eine doppelte Herausforderung dar. Die Integration einer Spielsemantik, die ein professionelles Umfeld darstellt, soll gelingen, und das mit der Konstruktion eines Gameplay, das in der Lage ist, die kognitiven Fähigkeiten zu erregen.

Ein sehr zutreffendes Beispiel: „STARBANK-THE-GAME" von KTM Advance

Ein wesentlicher Teil des Schulungsprogramms der Neueinsteiger der BNP-Paribas Gruppe stellt das Serious Game „StarbanktheGame" dar. In dem Spiel sind die Spieler dazu aufgefordert, eine multinationale Bank in ihren verschiedensten Eigenschaften aufzubauen, ganz im Abbild der BNP Paribas Gruppe.

StrarbanktheGame

Der Game-Engine des Spiels „StarbanktheGame" basiert auf einem ökonomischen Bankmodell, dass in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe der Bank BNP Paribas umgesetzt wurde. Das mathematische Modell des Motors analysiert jede individuelle Strategie und verwaltet die finanziellen Auswirkungen der einzelnen Aktionen der Spieler. Hinzukommt, dass die Spieler die Folgen ihrer Handlungen nachvollziehen können, die in Echtzeit auf der Bordtafel aktualisiert werden, je nach Spielfortschritt. Eine detaillierte Bilanz am Ende der Spielpartie erlaubt eine Analyse der strategischen Entscheidungen und liefert ebenso Empfehlungen zur Verbesserung des Endergebnisses.

StrarbanktheGame

Starbank war zwischen März und Oktober 2009 im Internet abrufbar und hat mehr als 20000 Spieler mit 93000 gespielten Partien angezogen. Da die Bank BNP Paribas eine bessere Betreuung der Lernenden gewährleisten wollte, hat KTM Advance das Serious Game in den Scorm Normen entwickelt (gewöhnlich für eLearning eingesetzt), und es in die Formationsplattform der Gruppe integriert. Das Serious Game Starbank ist nun intern zugänglich und seine Nutzung hat sich auf eine breitere Gruppe ausgeweitet, die nun auch die Führungskräfte der Bank mit einschließt.

Ein großes Potenzial

Serious Games stellen sich also als eine Mischung aus Videospiel und Bildung dar. Diese neuen Werkzeuge erweisen sich als exzellente Mittel zur Wissensübertragung. Allerdings können sie nur zu bildenden Referenzen aufsteigen, wenn eine Bedingung erfüllt ist: sie müssen pädagogischen Zielen dienen. Dies setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen des Videospiels und der Bildung voraus.
 
 
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