Nachdem Deutschland ein extrem kalter und niederschlagsreicher Winter von Wetterexperten voraus gesagt wurde, ist die Angst vor unbezwingbaren Schnee- und Eismassen groß. Streusalz hilft da zuverlässig, wurde in den letzten Jahren aber knapp.
Aber wie funktioniert Streusalz eigentlich?Das trockene Streusalz zieht die Feuchtigkeit aus der Umgebung, also Eis und Schnee, an und es entsteht eine Salzlösung. Die Salzlösung kann nicht mehr gefrieren und Straßen und Wege bleiben eisfrei.
Was ist, wenn es doch nicht schneit?Kein Problem, Streusalz kann man problemlos aufbewahren. Solange es nicht mit Wasser in Berührung kommt und trocken bleibt, hat es kein Verfallsdatum.
Wo kommt das Streusalz eigentlich her?Streusalz kommt aus Salzminen aus der ganzen Welt. Bei unserem Salz handelt es sich um Steinsalz, das wir größtenteils aus Chile und Sizilien beziehen.
Was ist der Unterschied zwischen Streusalz und normalem Speisesalz?Eigentlich ist es das Gleiche. Speisesalz wird aber nach dem Abbau gereinigt. Streusalz nicht und ist deswegen auch nicht zum Verzehr geeignet.
Kann ich auch mit Speisesalz streuen?Natürlich kann man auch mit Speisesalz streuen. Allerdings ist ein Päckchen Haushaltssalz schneller leer und viel teurer als ein Sack Streusalz.
Darf ich in meinem Ort überhaupt Streuen?Die Regelungen zum Streuen sind in den verschiedenen Städten sehr unterschiedlich. Sollten Sie nicht sicher sein, fragen Sie am besten bei ihrer Gemeinde nach.