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Wie entsteht Hoffnungslosigkeit bis zur Verzweiflung beim Lernen?

Autor: TomFreud | Erstellt am: 07.11.2011 | Gelesen: 228
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Eigentlich ist Lernen in seiner natürlichen Form mit angenehmen Gefühlen verbunden. Entdeckerfreude, Spaß, Befriedigung.

Eigentlich ist Lernen in seiner natürlichen Form mit angenehmen Gefühlen verbunden. Entdeckerfreude, Spaß, Befriedigung.

Im Laufe der Zeit in Schule und anderen Ausbildungsinstitutionen verliert sich diese Verbindung dann oft und viele Erwachsene verbinden dann später Lernen und Lesen mit Anstrengung, Stress und Arbeit. Aber als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kommt bei vielen noch ein weiteres Problem hinzu:

Das Gefühl der totalen Überforderung angesichts des Lernstoffs. Nicht nur wegen der Menge, sondern auch wegen der "Schwere" und Komplexität. Zu viele Fach- und Fremdwörter, zu anspruchsvoll, zu fachspezifisch, zu kompliziert. Dieses Problem hängt mit dem Mißverhältnis zwischen Vorwissen des Lesers und Niveau des Lernstoffs zusammen. Vor Jahrzehnten war ich in einer früheren "Karriere" mal Musikpädagoge und hatte häufiger die Situation, dass Schüler mit Stücken ankamen, die sie unmöglich hätten lernen können.

"Diese Suite von Johann Sebastian Bach ist wunderschön, aber damit kämpfen Musikstudenten nach 10 Jahren Studium für Ihr Abschlusskonzert - lass uns mal was suchen, was so ähnlich klingt, aber nicht so schwer ist..."

Das Problem beim Lernen ist oft, dass man seinen eigenen Leistungsstand nicht wirklich einschätzen kann und darum auf völlig unrealistische Ideen kommt. Dafür ist dann ja auch der Lehrer da, um einen vor dem totalen Frust zu bewahren und eine Aufgabe zu suchen, die machbarer erscheint. Oder anders ausgedrückt - den Schüler beim Lernen immer wieder in einem Bereich zu halten, der einerseits genug Herausforderung bietet, aber auch genügend Sicherheit. Denn zuviel Neues führt zu Frust durch Überforderungsstress und zuviel Bekanntes führt zu Frust durch Langeweile. Aus diesem Grund haben fast alle erfolgreichen Menschen auch einen Coach, der genau dieses sicherstellen sollte.

Die meisten von uns können sich aber nicht ständig einen Coach leisten, und darum müssen wir das für uns selbst organisieren - und das ist nicht ganz so einfach. Vor allem wenn man nicht weiß, welches Verhältnis zwischen Neuem und Bekanntem eigentlich optimal wäre fürs effektive Lesen und Lernen...

Wenn Sie das Thema interessiert - im neuen Video in der Academy zeige ich Ihnen die beste Mischung zwischen Anstrengung und Leichtigkeit - wenn Sie die beherzigen und gut für sich selbst sorgen, dann geht das Lesen und Lernen von heute an um Klassen besser!
 
 
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