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Wetterphänomene - Gewitter und Blitze

Autor: sonjaos | Erstellt am: 05.10.2011 | Gelesen: 663
Kategorie: Wissenschaft - Forschung & Technik | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Regentage, Sonnenperioden und Gewitter als Wetterphänomene

Gewitter und Blitze
Gewitter und Blitze

Viele Menschen empfinden es wahrscheinlich als Wetterphänomen, wenn im Sommer die Sonne sechs Wochen am Stück scheint. Wenige Regentage zwischendurch genügen, dass „gefühlt" von einem verregneten Sommer gesprochen wird. Auch wenn die Zahl der tatsächlichen Sonnenscheinstunden das Gegenteil beweist.

Wenn ein feststehendes, großes Hochdruckgebiet sich gebildet hat, ist eine Wetterlage erkennbar. Die Wetterlage dauert im Durchschnitt 3 Tage, kann aber auch mehrere Wochen anhalten.

Wetter ist geprägt durch das Zusammenspiel von verschiedenen Klimaelementen wie Temperatur und Luftdruck. Das Geschehen in der untersten Schicht der Atmosphäre wird beeinflusst von Vorgängen in den oberen Schichten der Lufthülle. In den Tropen oder Subtropen ist der Wetterablauf meist kontinuierlich, in der gemäßigten Zone eher veränderlich.

Wind ist eine horizontale Druckausgleichsströmung in der Atmosphäre. Der Einfluss der Erdoberfläche wirkt im allgemeinen schwächend, in Taltrichtern allerdings verstärkend. Die Windstärken reichen von 1 (leiser Zug) bis 17. Man spricht dann von einem Orkan. Windstärke 8 gilt als stürmischer Wind, der Bäume biegen kann. Während ein Sturm mit der Windstärke 9 es schafft, Dachziegel zu lösen, werden bei einem schweren Sturm der Windstärke 10 Bäume entwurzelt.

Auch eine lange Schönwetterphase wird gelegentlich vom einem Gewitter unterbrochen. Stürmischer Wind, Blitz und Hagel sind seine Begleiter. Warme Luft steigt nach oben. Besonders an Tagen, an denen es heiß und schwül ist, gelangt die feuchtwarme Luft rasch zu oberen kalten Luftschichten. Es bilden sich die sogenannten Cumulonimbus-Wolken. Die Sturmwolken schichten sich auf. In den Wolken selbst steigen und fallen die Winde mit hoher Geschwindigkeit. An der oberen Seite der Wolke gefrieren die Wassertröpfchen, die unter bestimmten Bedingungen als Hagel auf die Erde prasseln.

Gleichzeitig werden im Inneren der Wolke starke elektrische Ladungen aufgebaut. Die obere Seite der Wolke wird positiv geladen, die untere negativ. Der Spannungsunterschied wird immer größer, bis es schließlich blitzt.

Wer rechtzeitig vor einem Gewitter gewarnt werden will, sollte auf ein Blitzradar zurückgreifen.           

 
 
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