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Weshalb Mohammed unzählige Irrtümer lehrte

Autor: Muhammad | Erstellt am: 03.02.2012 | Gelesen: 279
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Mohammed übernahm im Vertrauen auf Wahrhaftigkeit die Lehren des jüdischen Glaubens. Wie hätte er auch ahnen können, dass Jahrhunderte eher machtbesessene Priester die Schriften erfunden hatten.

Heiliges Land
Heiliges Land
Im 6. Jh. v. Chr. erkannten die Priester des stets unbedeutenden Judäa die Chance, das nach der babylonischen Gefangenschaft wirtschaftlich und kulturell angeschlagene Nordreich Juda, mit gefälschten Dokumenten zu dominieren. Es wurde eine einziger Gott etabliert und fälschlich behauptet, Israel wäre stets ein einheitlicher Staat mit Jerusalem als Zentrum gewesen. Diese freche Lüge wurde mit der Torah "untermauert".

Nicht erst seit den Erkenntnissen der Archäologen Israel Finkelstein und Neil Asher Siberman ist bewiesen, dass: Die Bücher Mose (Torah) erst nach der Babylonischen Gefangenschaft (538 v. Chr.) in ihrer uns bekannten Version verfasst wurden, um dem aus der Gefangenschaft zurückkehrenden Volk eine einheitliche Historie zu kreieren und somit der judäischen Priesterschaft ein Werkzeug in die Hand zu geben, das die unwahre Behauptung, Jerusalem wäre stets kultischer Mittelpunkt Gesamtisraels gewesen, zu dokumentieren.

Darin werden Orte erwähnt, die es zur Zeit der beschriebenen angeblichen Begebenheiten noch nicht gab, ebenso wie Münzgeld im alten Ägypten (erst ab dem 7.Jh. v. Chr. bei den Phöniziern bekannt).

Die dem Joseph zugeschriebene Geschichte von der lüsternen Potiphar war ein in Ägypten allgemein bekanntes Märchen der Brüder Anpu und Bata. Ebenso die Geschichte vom Arzt Imhotep, der Pharao Djoser seine Träume deutet.

Um zu verschleiern, dass diese einem hebräischen Gott zugeschriebenen Schriften erst neu verfasst wurden, wurde behauptet, sie wären vom judäischen König Joshia anlässlich der Renovierung des Tempels aufgefunden worden. Gerade so, als ob man die allerheiligsten Schriften samt den 10 Geboten für Jahrhunderte in einer Abstellkammer verlegen könnte.

Man liest daraus doch beim Gottesdienst vor, man zieht die Gesetzesstellen zu Rat und dokumentiert damit (das wichtigste Argument überhaupt) die „ewig währende" Steuerbefreiung der Leviten. So etwas „verlegt" man nicht! Und eine Steuerbefreiung vergisst man nicht!

Allerdings: Wenn man solch eine fiktive „Gottesschrift" durchsetzen möchte, ist es angebracht sich das Schweigen der levitischen Priesterschaft durch eine „längst zurückliegende" und von „Gott befohlene" Steuerbefreiung zu sichern.

Tatsache ist, dass es nie ein einheitliches Israel gab, denn das wohlhabende Nordreich war immer Konkurrent zum unbedeutenden Südreich Juda. Das sollte sich nun mit diesen Fälschungen ändern.

Wissenschaftlich erwiesen ist inzwischen, dass bis ins 6. Jh. v. Chr. ebenso viele Gottheiten und "heidnische" Kulte sowohl von Juda, als auch von Israel verehrt wurden, wie bei den Nachbarvölkern. Der Eingott-Glaube wurde erst, nicht zuletzt durch den Einfluss des persischen Glaubens an nur einen Gott, ab Ende der Babylonischen Gefangenschaft endgültig etabliert.

Es gab kein ägyptisches Exil und keinen Jahrzehnte währenden Exodus von mehr als einer Million(!) Menschen samt Viehherden durch beinahe wasserloses Gebiet, ohne gleichzeitig Bestattungsorte in namhafter Zahl, massenhaft Tierknochen oder Gerätschaften an der Reiseroute und in den überfallenen Oasen zu hinterlassen.

Noah und Sintflut sind Plagiate aus dem shumerischen Gilgamesh-Epos, welches wiederum vom noch älteren Etana-Epos übernommen worden war. Die 10 Gebote, die Mose angeblich zweimal(!) direkt von Gott erhalten hatte, da er dieses unschätzbare Gottesdokument in der ersten Version in einem Wutanfall zertrümmerte, als sein Volk ein goldenes Kalb goss, sind ägyptischen Ursprungs (Totenbuch), die anderen Gesetze stammen vom akkadischen König Hamurabi. Also kam wohl kein hebräischer Gott, der das angeblich unermessliche Universum erschaffen hatte und meisselte für Mose höchstpersönlich die Original- Steintafeln und später nochmals eine (geänderte) Kopie davon.

Somit hatte Mohammed im guten Glauben seine gesamte Islam-Lehre auf dem Betrug der judäischen Priester aufgebaut.

Wie hätte er dies auch erkennen sollen?

Bernd Krüger
 
 
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