80 Jahre nach dem schwarzen Freitag - Ein Jahr nach dem Ende der IllusionEs ist 80 Jahre her, dass mit dem sogenannten "Schwarzen Freitag" eine wirtschaftliche Krise ihren großen Knall produzierte, die die ganze Welt viele Jahre beschäftigte. Am 24. Oktober 1929 brachen in den USA die Dämme (am darauf folgenden Tag knallte es in Europa). Die Folge waren Massenarbeitslosigkeit, Deflation und politische Destabilisierung. Das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit von Börsen und Finanzinstrumenten brach zusammen.
Heute stecken wir in einer Krise, die mit der von 1929 gut vergleichbar ist. Auch hier ist Auslöser die Instabilität von Märkten (Asien vs. USA / Europa). Ausgelöst aus einem vermeintlich stabilen Zinsgefüge und einer Praxis der Kreditvergabe - die in den USA zu vielen Jahren Konsumfreudigkeit geführt hat. Davon haben alle scheinbar profitiert. Selbst 2001 konnte nichts an dieser Situation ändern. Die Abarbeitung der Krise - insbesondere durch die Politik - erfolgt heute jedoch vollkommen anders und hoffentlich erfolgreicher.
Was hat das mit dem Fondsgeschäft zu tun?Die aktuelle Krise hat eine Verhaltensänderung bei privaten und institutionellen Investoren erzwungen. Die Entwicklung im Fondsmarkt zeigt zwar eine Kaufzurückhaltung der privaten Anleger. Alles deutet jedoch darauf hin, dass das Konzept „Fonds" die Krise aushält und sogar davon profitiert.
Wertsicherung gewinnt an Bedeutung
Der Fondsmarkt stellt sich auf diese Anforderungen mit einem immer breiteren Angebot ein. Das wird deutlich durch die kontinuierlich positive Entwicklung der Fondsgruppe Wertgesicherte Fonds. In dieser Fondskategorie werden per Ende September 2009 bereits 33,6 Mrd. Euro verwaltet (Mittel-zuflüsse von 1,6 Mrd. im lfd. Jahr). Darüber hinaus sind aber auch große Teile der Mittelzuflüsse in Aktienfonds, Alternativen Anlagefonds und natürlich Spezialfonds mit wertsichernden Komponenten unterlegt.
Die äußerst positive Entwicklung von Spezialfonds mit Zuflüssen von 6,2 Mrd. Euro basiert auf dem Ziel der institutionellen Investoren Chancen und Risiken in allen Assetklassen aktiv zu managen. Die Begrenzung von Risiken ist Trumpf.
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