Werra Radweg
Zwischen Thüringer Wald und Rhön eingebettet, schlängelt sich die Werra von Meinigen Richtung Hannoversch-Münden um sich dort mit der Fulda zur Weser zu vereinigen. Auf einer Strecke von 250 Kilometern, an denen malerische Fachwerkorte, Kurorte und ehemalige Residenzstädte liegen, bietet der
Werra Radweg dem Radwanderer ein besonderes Erlebnis. Sieben Tage stetige Abwechslung zwischen körperlicher Betätigung, Kultur und Sehenswürdigkeiten, mit dem Fahrrad als Fortbewegungsmittel, beseitigen den Stress des Alltags.
Der erste Tag beginnt in der Theaterstadt Meinigen, die auch das einzige europaweite Ausbesserungswerk für Dampflokomotiven beherbergt. Sehenswert ist die malerisch restaurierte Altstadt. Am zweiten Tag beginnt die Tour die das Etappenziel Bad Salzungen hat. Auf den 43 Kilometern durch wunderschöne Landschaft verlaufenden Werra Radweg, bietet Wasungen die Gelegenheit die malerische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und ihren alten Wehrmauern zu besichtigen. Bad Salzungen lässt den Radwanderer die belebende Wirkung des, in Deutschland einmaligen Keltenbades auf die Atemwege spüren. Der Rest des Tages dient zur Entspannung und zur Erholung.
Der dritte Tag auf dem Werra Radweg bis Dankmarshausen ist nur 40 Kilometer lang und bietet viele Möglichkeiten der Besichtigung. Die historische Altstadt von Vacha ist eine Pause wert. Dann geht es weiter nach Heringen, das berühmt durch sein Kalibergbau - Museum ist. Ein Abstecher auf den "Monte Kali", die weithin sichtbare Abraumhalde aus Steinsalz bietet Extrem-Bikern die Möglichkeit ihre Beinmuskeln zu strapazieren, zumal das Hotel in Dankmarshausen direkt am Fuße der Halde liegt. Am vierten Tag folgt der Wanderer dem Werra Radweg der sich 37 Kilometer entlang der Werra, an Seen und durch Naturschutzgebiete nach Eisenach, schlängelt. Auf den Spuren von Luther und Bach lädt die Wartburg zur Besichtigung ein. Die Altstadt von Eisenach hält eine Fülle von gastronomischen Sehenswürdigkeiten bereit, die den Menschen zutiefst erfreuen.
Der fünfte Tag führt auf dem Werra Radweg durch wunderschöne Mittelgebirgslandschaft, vorbei an Kalkklippen und den Orten Creuzburg und Treffurt. Ein Abstecher in diese historischen, unter Denkmalschutz stehenden Altstädte lohnt sich. Das heutige Etappenziel, die Fachwerkstadt Eschwege ist eine Ansammlung fränkischer, niedersächsischer und thüringischer Holzbaukunst. Seit dem 17. Jahrhundert haben sich diese Baustile zu einer unverwechselbaren Stadt zusammengefunden. Der sechste Tag, auf dem
Werra Radweg führt vorbei an Skulpturen bekannter Künstler. Dann geht es durch das "Land der Kirschen" bei Witzenhausen und in Hannoversch-Mündenist das Ende des Radweges erreicht. Aber es bleibt noch zeit für einen ausgedehnten Stadtbummel. Die Stadt ist bekannt durch ihr mittelalterliches Stadtbild und das Welfenschloss. Am siebten Tag geht es mit der Bahn nach Hause, die Fahrräder werden abgeholt.