„Sisel, Sisel? Den Namen hab' ich schon mal gehört, was ist denn das?", das höre ich oft, wenn ich dieser Tage Leute frage, ob sie Sisel kennen. Und dann muss ich immer ganz tief Luft holen, um möglichst viel Antwort in meinen nächsten Sätzen unterbringen zu können. Denn Sisel ist viel. Doch wo fängt man mit der Antwort an?
Bei der besten Botschaft des Jahrtausends? Dass der Alterungsprozess mit Eternity gestoppt werden kann? Wenn ich davon noch vor kurzem erzählte, dann wendete mein Gegenüber oft ein, dass das unmöglich ist und dass wir schließlich alle mal alt werden und sterben. Damit war Resveratrol, das
Anti-Aging-Mittel der Zukunft - in der richtigen Form und der richtigen Dosierung wohlgemerkt! - durch gewunken. Tschüss´n. Bis vor kurzem habe ich mir dann gedacht: „Selbst Schuld" und habe höchstens noch ein bisschen (viel) damit angegeben, dass ich mit meinen 50 Jahren fitter bin als mit 30, meine Haare wachsen, als wäre ich 20 und mit Eternity und 3 anderen Sisel-Produkten in einem halben Jahr 20 Kilo abgenommen habe, ohne Diät!
Eine meiner Gesprächspartnerinnen hat sich so darüber geärgert, dass sie richtig wütend wurde und meinte, dass ich doch recht gemein sei. Puh, das saß, hatte sie doch Recht damit.
So bin ich mit mir ins Gericht gegangen und habe meine Haltung zu meiner Umwelt überdacht. Was nützt es mir, wenn ich alleine auf weiter Flur ohne Krankheit, ohne Schmerzen und Beeinträchtigungen alt werde, aber mein Umfeld mit allen bekannten Alterserscheinungen zu kämpfen hat? Was nützt es mir also, fragte ich mich, mein Wissen letztlich für mich zu behalten? Wie viel Sinn macht dieser Egoismus? Die Antwort war natürlich klar, meine Einstellung war blöde genug, dass ich sie schnell über Bord werfen wollte. Damit hatte ich aber noch nicht das Problem gelöst, wie ich mit den Menschen, die schon nach den ersten zwei Sätzen ganz genau wussten, dass Eternity garantiert nicht funktionieren wird, weiter im Gespräch bleiben konnte. Denn sie liegen mit ihrer allzu schnellen Einschätzung und ihrem vernichtenden Urteil nun einmal absolut daneben. Irgendwann einmal – ich stand gerade bei Karstadt in der Lebensmittelabteilung an der Kasse – kam ich auf den sprichwörtlichen Trichter: ich bekam die falschen Antworten von den Leuten! Niemals hatte ich behauptet, dass man mit Eternity unsterblich wird, also ist es weiterhin zweifelsfrei, dass wir eines Tages Tages sterben werden. Und dass wir alle alt werden, stimmt so nicht. Manche vielleicht. Doch viele von jenen, die alt werden, werden es und sind dabei mindestens 20 Jahre in ihrer Bewegung beeinträchtigt, zum Teil sogar schwer krank, entwickeln Alzheimer bis zur Demenz, haben Schmerzen und ein Horror-Übergewicht, wenn sie nicht gerade bis zum Grab strenge Diät halten. Doch wenn ich von alt werden spreche, dann spreche ich davon, dass ich körperlich und vor allen Dingen auch geistig gesund bleibe und wirklich lange lebe. Weil es dann ja auch Spaß macht.
Das sage ich heute den Leuten und damit erreiche ich sie dann meistens. Es gibt aber immer noch genügend Menschen, die innerlich darauf zu beharren scheinen, dass alt werden ein Synonym für krank- und gebrechlich werden ist, dass Krankheit ein unabänderlicher Schicksalsschlag ist und jeder damit zu leben hat und alleine fertig werden muss. An diesem Punkt denke ich dann wieder: „Gut, jedem das Seine" und rede noch ein Weilchen übers Wetter. Wenn ich das Gefühl hätte, diese Menschen könnte ich aus ihrer Denkspur bringen, wenn ich wieder ordentlich angebe, dann würde ich das sogar tun. Doch die Erfahrung lehrt mich, dass dem so nicht ist. Nicht alle sind offen für gute Botschaften, nicht alle können unterscheiden, an welchen Dingen etwas dran ist und an welchen nicht, nicht allen Menschen ist es wichtig, mit 50 ein spitzen Körpergefühl zu haben.
Immerhin gibt es zunehmend Menschen, die auch darauf Wert legen und so muss ich mir keine Sorgen machen, mit 100 zwar topfit, aber alleine da zu stehen und diejenige zu sein, die dann alle Gräber gießt. Ich könnte das dann zwar noch, aber auch mit 100 gibt es garantiert noch andere spannende Dinge, die man tun kann und tun will.
Sisel. Ja, eine wirklich gute Sache.