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Wer in der digitalen Höhle sitzt...

Autor: I-DEAR | Erstellt am: 22.10.2011 | Gelesen: 261
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Erfolgreiche Akquisekonzepte nach fast vergessenem Rezept bei der 3. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft Ruhr

Für Kreative ist es immer noch ein schwieriger Prozess: Kreativität, Wirtschaftlichkeit und Wachstum unter einen Hut zu bringen. Besonders lästig, die Jagd und der Zugang zu den Kunden. Ecce und die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr wollten deswegen eine Hilfestellung und Plattform zum Austausch bieten. So holte der stellvertretende Direktor von ecce, Bernd Fesel, Experten aus Kommunikation, Design und Marketing zu vier verschiedenen Panels auf die Bühne. Im Panel zu Vertriebsfragen brachte Ralph Brodel, Geschäftsführer der Agentur für Bewegtbild – und PR-Kommunikation I-DEAR GmbH das ganze auf eine einfache Formel: „Kunden haben klare Problemlagen. Anders ausgedrückt: Sie wollen Löcher in der Wand, aber keine Bohrmaschine kaufen." Neue digitale Kanäle ersetzen nicht das, was sich seit Jahrtausenden bewährt hat: Die Position und Sprache des Gegenübers verstehen. Mehrwert erkennen, Mehrwert liefern. „Es sind die Direktkontakte, die zählen."

So diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und Forschung unter dem Thema „Kreativwirtschaft als Innovationstreiber" bei der 3. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft im Dortmunder U am 20.10.2011. Agenturen wie Dentsu Düsseldorf, dem Online-Marktplatz DaWanda, aber auch Hochschulen, wie die HU Berlin und TU Dortmund schickten Experten in die Ruhrstadt.

Zum ersten Mal wurde die Tagung von ecce und der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr gemeinsam ausgerichtet und somit eine Betonung auf betriebs – und volkswirtschaftliche Aspekte gelegt. Organisatoren und Teilnehmer der Veranstaltungen zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit den Ergebnissen und Aussichten, welche die Kultur – und Kreativwirtschaft aufzeigt. Das erstmals vorgestellte Trendbarometer „Trend- und Kulturwirtschaft" von Prof. Dr. Julia Frohne, der ISM Dortmund, zeigte denn auch deutlich positive Wachstumsaussichten und eine starke Verbundenheit der Kreativwirtschaft mit ihrer Region. Die Ideen sind da, das wirtschaftliche Know-How und die technischen Voraussetzungen auch - kombiniert mit den kommunikativen Grundregeln aus der Höhle können sie auch an den Kunden gebracht werden.
 
 
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