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Wenn Kinder für Ihre Eltern haften!

Autor: MichaelTeichert | Erstellt am: 10.08.2012 | Gelesen: 1450
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateBrateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wer glaubt, das Thema Pflege gehe nur alte Menschen etwas an, der täuscht sich gewaltig.

Michael Teichert
Michael Teichert
Wer glaubt, das Thema Pflege gehe nur alte Menschen etwas an, der täuscht sich gewaltig. Denn Kinder haften für ihre Eltern mit dramatischen Folgen. Was haben Sie denn bereits unternommen, um dieser Falle zu entgehen?

Für die Pflege geht schnell ein kleines Vermögen drauf, 60, 70, 80 Tausend Euro sind keine Seltenheit. Reichen Rente und Erspartes nicht aus, droht die Altersarmut. Oder die Kinder werden zur Kasse gebeten. Ein Albtraum, sowohl für die Alten als auch für die Jungen.

Und das Thema Pflege kommt auf die junge Generation mit einer Wucht zu dessen Ausmaß wirklich nicht einschätzbar ist. Jeder weiß es, jeder hört es. Nur so richtig glauben will es zurzeit kaum einer. Dabei ist doch längst bekannt dass die Deutschen Geburtenraten immer mehr zurück gehen und nicht zuletzt aufgrund unserer guten Medizinischen Versorgung die älteren Menschen prozentual zunehmen.

Aber kommen wir zurück zu den Kosten einer solchen Pflege, welche nicht unerheblich sind.

Als Beispiel die Kosten der stationären Pflege:

Stationäre               Pflegesatz              Durchschnittliche              Versorgungslücke     
Pflege                        in €                       Heimkosten* mtl.               Im Monat (€)
Pflegestufe 1            1.023                             2.365                                    1.342
Pflegestufe 2            1.279                             2.795                                    1.516
Pflegestufe 3            1.550                             3.252                                    1.702

*in Deutschland, inklusive Investitionskosten; Quelle: Statistisches Bundesamt (Pflegestatistik 2009)

Nun kommt der Punkt wo die Kinder für die Eltern haften!

Reichen Rente, Pflegeversicherung und Vermögen der Eltern nicht aus, um die Pflegekosten zu bezahlen, nimmt der Staat die Kinder in die Pflicht. In der Praxis geht das Sozialamt in Vorleistung und fordert die Unterhaltsansprüche dann bei den Kindern ein. Auch wenn die Eltern das nicht wollen – verhindern können sie es nicht. Ein Verzicht auf Unterhaltsansprüche ist unwirksam.

Die Belastungsgrenzen für die Kinder errechnet sich vereinfacht so:

Vom Nettoeinkommen (Kindergeld ist kein

Einkommen) ziehen Sie folgende Posten ab: Berufsausgaben wie Fahrtkosten, bis fünf Prozent vom Brutto die eigene Altersvorsorge (weitere 20 Prozent für Selbständige ohne Pflichtversicherung) und unter Umständen Kreditkarten. Von diesem „bereinigten Nettoeinkommen" geht im Falle von Nachwuchs pro Kind ein Betrag nach Düsseldorfer Tabelle ab. Vom Rest die Hälfte für den Ehepartner ohne eigenen Verdienst. Wenn den Unterhaltspflichtigen dann mehr als 1400 Euro bleiben geht die Hälfe des Überschusses an die Eltern. Partner -verheirate oder nicht- müssen nicht für die Eltern des anderen zahlen, selbst wenn Sie Alleinverdiener sind. Unverheiratete Paare sind schlechter dran, weil mögliche Zahlungen an den Partner die Unterhaltsansprüche der Eltern nicht schmälern.

Zahlungen an den Partner werden allenfalls berücksichtigt, wenn der sich um die gemeinsamen Kinder kümmert. In Patchworkfamilien senken auch Leistungen für Stiefkinder nicht den Elternunterhalt

Gesamt gesehen ein doch ziemliches Dilemma. Dem Ganzen kann man natürlich entgehen wenn man sich frühzeitig um eine passende Pflegefallvorsorge kümmert.

Handeln Sie jetzt! Ich stehe gerne Beratend zur Verfügung.

Viele Grüße
Michael Teichert
Vermögensberater

 
 
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