Leuchtende Momente beim Sternenzauber im Olgapark.
Alles Gute kommt von oben – ein Blick in den Himmel über Oberhausen wird das am 1. Mai bestätigen: Goldregen, Feuerfontänen und Funken-Kaskaden erscheinen als prachtvoller Silberstreif am Horizont. Die zündenden Ideen dafür liefern drei professionelle Pyrotechniker. Sie treten beim Pyro Festival „Sternenzauber" gegeneinander an, um zu zeigen, wie ein Feuerwerk in Perfektion aussieht.
Organisator Gerd Göllner vom Energie Musikverlag Herne greift abermals nach den Sternen, die aus Schwarzpulver und Feuerfunken sind. Bereits im letzten Jahr ließen sich mehr als 7.000 Oberhausener beim Sternenzauber in einen Feuerwerksrausch versetzten. Jetzt gibt es eine Neuauflage des Wettstreits von Top-Pyrotechnikern um den Thron. Während die Pyro-Profis mit voller Konzentration insgesamt eine Tonne Dynamit zünden, darf das Publikum einfach nur genießen. Zehntausende von Lichteffekten treffen ins Schwarze und lassen es so manchem Zuschauer ganz warm ums Herz werden.
Dem Publikum eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken zu jagen, das ist die hohe Kunst der Pyrotechnik. Den Kick gibt die Musik: Taktgenau entfalten sich am nächtlichen Firmament die Feuersalven zu den musikalischen Akzenten. Ein Highlight für Auge und Ohr. Über 100 Meter hoch steigen einige der Feuerwerkskörper in die Luft, während andere am Boden züngeln, zischen und in einem Feuermeer zerfließen. Rund 20 Minuten hat jeder Pyrotechniker Zeit, um seine in monatelanger Arbeit vorbereitete Choreographie zu zeigen. Bei welchem der drei Protagonisten der emotionale Funke am besten übergesprungen ist, entscheidet eine Jury. In insgesamt zwölf deutschen Städten ist Sternenzauber in diesem Jahr zu sehen. Oberhausen ist die erste Station.