Neugierig auf einen Kurs in Qigong oder Pilates? Oder sogar an Yoga? In aller Regel kann dies leicht bewerkstelligt werden, denn die
Krankenkassen zahlen. Viele
Fitness- und Wellnesskurse werden bezuschusst oder sogar gänzlich übernommen. Darunter fallen auch außergewöhnliche Behandlungen wie etwa Akupunktur, teilweise ist jedoch das Rezept eines Doktors erforderlich.
Etwas anders gestaltet sich' die Situation bei manchen Gesundheitskursen. Geld kriegt man jedoch ausschließlich für so genannte „aulitätsgesicherte Präventionskurse". Hierbei muss der Kursleiter qualifiziert sein, zudem muss der Kurs erwiesenermaßen Krankheiten vermeiden helfen.
Zu jenen Kursen gehören: Aqua-Jogging, Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik,
Nordic Walking,
Pilates, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Tai Chi, Qigong, Hatha-Yoga, Abnehmkurse, Kurse zu gesunder Ernährung, Antiraucherkurse.
Ein kurzer Überblick über einzelne Kassen und was sie zahlen:AOK: In ihren Geschäftsstellen bietet die AOK Kurse an, welche für Mitglieder gratis sind. Wer Genaueres in Erfahrung bringen will, sollte sich bei der örtlichen Geschäftsstelle oder unter www.aok.de informieren. Wenn Fremdanbieter für Kurse aufkommen, gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder Zuschüsse, dies für bis zu drei Kurse innerhalb von zwölf Monaten.
Barmer: Mitglieder erhalten bis zu 75 Euro je Kurs, bei Kids, die jünger als 18 Jahre sind, werden 100 Prozent der Kosten übernommen. Intensivkurse werden bezuschusst. Förderungen gibt es bei der Barmer für bis zu vier qualitätsgesicherte Kurse.
BKK Mobil Oil: Mitglieder erhalten 80 Prozent der Kurskosten oder bis zu 100 Euro Förderung /Kurs. Pro Jahr werden zwei Kurse bezuschusst. Die BKK übernimmt lediglich Kurse, die in der kasseneigenen Kursdatenbank aufgeführt sind.
DAK; Für einen zertifizierten Gesundheitskurs übernimmt die DAK 80 Prozent der Kosten, maximal sind dies 75 Euro. Bei Kids und Jugendlichen liegt der prozentuale Anteil bei 100 Prozent. In jedem Jahr winken pro Mitglied bis zu 215 Euro für maximal drei Kurse. Für Versicherte hat die DAK im Übrigen eigene Trainingsprogramme entwickelt.
Deutsche BKK: Generell werden 85 Prozent der Kurskosten oder bis maximal 155 Euro pro Kurs für Erwachsene sowie bei Kindern 100 Prozent bis maximal 200 Euro. Maximal vier Kurse pro Jahr werden von der Krankenkasse gefördert. Die Erstattungsregelung gilt für sämtliche Kurse, die auf der Kursdatenbank der Deutschen BKK aufgelistet sind. Andere Kurse werden einzeln geprüft, inwieweit sie unterstützt werden können.
IKK Direkt: Bei zertifizierten Gesundheitskursen wird jeder Versicherte mit zwölf Euro pro Teilnahme an einer Stunde Kurs (trifft auch auf Kinder und Jugendliche zu) gefördert. Die Mitglieder können im Übrigen in jedem Jahr beliebig viele Kurse belegen. An ausgesuchten Orten bietet die IKK Direkt auch Kombiprogramme in Sachen Fitness, Entspannung und Ernährung über mehrere Tage an. Techniker: Die Krankenkasse kommt in aller Regel für 80 Prozent der Kursgebühren oder maximal 75 Euro auf, bei Kornbiangeboten gibt es maximal 150 Euro hinzu. Für Kinder winken 100 Prozent oder bis zu 75 Euro Unterstützung je Kursteilnahme. Zuschüsse werden für unbegrenzt viele Kurse pro Jahr übernommen, jedoch nicht für denselben Kurs, das heißt, zweimal Qigong geht nicht, dafür Qigong, dfanach Yoga.
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