Seit dieser Woche gibt es einen neuen Anbieter auf dem
Prepaid-Discounter-Markt. Die Rede ist von o.tel.o, einem Angebot von Vodafone. Damit hat auch der letzte der vier großen Netzbetreiber eine eigene Discount-Marke gestartet. Die anderen sind: Congstar, hinter denen die Telekom steht, simyo von E-Plus und Fonic bei o2. Doch welche Vorteile bieten die einzelnen Marken. Das soll nun verglichen werden. Zunächst einmal fällt auf, dass der Preis bei allen vier Anbieter identisch ist. Für neun Cent pro Minute telefoniert man innerhalb Deutschlands und kann seine Maibox kostenlos abfragen. Ebenfalls neun Cent kostet eine SMS, auch hier unterscheiden sich die Angebote nicht.
Während der Preis bei allen identisch ist, unterscheiden sich die Anbieter bei der mobilen Datennutzung. Congstar, simyo und Fonic setzen hier auf eine volumenbasierte Abrechnung, während o.tel.o-Kunden einen Minutenpreis von 9 Cent für den mobilen Internet-Zugang zahlen. Congstar bietet als Verbindung nur die UMTS-Geschwindigkeit von maximal 384 kBit/s, die anderen drei Anbieter haben auch die HSPA-Nutzung im Programm. Hier ist das Netz von E-Plus allerdings noch nicht besonders weit ausgebaut, was sich dann auch auf die Prepaid-Marke simyo auswirkt. Ende 2009 hatte E-Plus allerdings angekündigt, dieses Datennetz in Zukunft weiter ausbauen zu wollen.
Einen großen Unterschied gibt es bei den Anbietern, wenn man die Kosten für ein Gespräch ins Ausland betrachtet. Bei congstar kostet ein solches Gespräch immer 1,99 pro Minute. Hier sind die anderen Anbieter wesentlich günstiger. Fonic berechnet in die Festnetze der europäischen und nordamerikanischen Länder 9 Cent pro Minute - den gleichen Preis wie in die deutschen Netze. Für Telefonate in die Mobilfunknetze der beiden Kontinente fällt ein Minutenpreis von 29 Cent an. Bei o.tel.o zahlt man ebenfalls neun Cent pro Minute ins ausländische Festnetz. Allerdings nur in 32 ausgewählte Länder.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Discounter interessante Angebote haben, man als Kunde jedoch immer nach den eigenen Bedürfnissen fragen muss und danach dann auswählen sollte. Noch mehr Informationen und einen ausführlichen Vergleich der Prepaid-Anbieter finden Sie auf
www.clever-telefonieren.deMichael Handel