Versicherungsunternehmen gibt es inzwischen fast genauso viele, wie Versicherungsarten. Denn während sich früher nur die renommierten, zahlungskräftigen Versicherungsfirmen halten konnten, gibt es heute auch in diesem Geschäftsbereich „Discounter", die versuchen, durch niedrige Beiträge Kunden zu werben. Und auch diese Billigversicherungen bieten nahezu alle Versicherungen an, die man sich vorstellen kann.
Von der
Tierhaftpflichtversicherung über die Brillenversicherung bis hin zur Zahnersatzversicherung, einfach alles. Es gibt kaum eine Versicherung, die nicht angeboten wird, oder eine Sache, die nicht versichert werden kann. Wie gesagt, können sich die Versicherungsbeiträge für ein und dieselbe Versicherung bei den Anbietern stark voneinander unterscheiden, aber das Geld sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium bei der Wahl des Versicherungsunternehmens sein. Niedrige Beiträge sind zwar wichtig und gut und schön, aber noch wichtiger ist es, bei Eintritt eines Schadensfalles nicht von seiner Versicherung im Regen stehen gelassen zu werden. Denn geben Sie es zu: Haben Sie sich bei Abschluss Ihrer letzten Versicherung den Versicherungsvertrag auch von vorne bis hinten durchgelesen oder haben Sie nur, wie die meisten Versicherten, die wichtigsten Eintragungen überflogen? Und genau hier liegt das Problem.
Die meisten Versicherten lesen sich z.B. das Kleingedruckte auf dem Vertrag nicht durch und übersehen somit die Klauseln, die anführen, in welchem Fall die Versicherung trotz Versicherungsvertrag nicht zahlt. Auf Schlüsselworte, wie beispielsweise „unverschuldet", „grob fahrlässig", „zumutbar" usw. sollte man jedoch genau achten, denn sie schränken meist die Leistungen der Versicherung ein, ohne dass der Versicherungsvertreter vorher vielleicht explizit darauf hingewiesen hätte. Und im Falle eines Schadens bezieht sich die Versicherung genau auf diese Klauseln- und zahlt nicht. Daher Vorsicht bei billigen Versicherungen – sie können Sie teuer zu stehen kommen!