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Weiße Stippchen auf den Mandeln können Mandelsteine (Tonsillensteine) sein

Autor: drdewes | Erstellt am: 30.12.2009 | Gelesen: 4807
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Sie verursachen Mundgeruch ein Fremdkörpergefühl und manchmal sogar Halsschmerzen.

Dr. Holger Dewes
Dr. Holger Dewes
Kleine weiße Stippchen in den Mandeln müssen nicht immer eine akute Mandelentzündung sein. Wenn keine starken Halsschmerzen vorliegen, können Tonsillensteine die Ursache sein.

Wenn Sie gelegentlich kleine, weiße, übel riechende Stückchen im Mund finden, kann es sich hierbei um so genannte Mandelsteine oder Tonsillensteine handeln. Betroffene leiden oft erheblich unter diesen quälenden Substraten, denn neben einem unangenehmen Mundgeruch, können große Mandelsteine auch zu Schluckbeschwerden oder einem Fremdkörpergefühl im Bereich der Mandeln führen. Die medizinische Bezeichnung ist chronische, exprimathaltige Tonsillitis.

Wie entstehen Mandelsteine? - Ursache -

Unsere Mandeln sind oft mit so genannten Krypten versehen. Das sind kleine Löcher, die das lymphatische Gewebe zur Vergrößerung der Oberfläche nutzt. In den meisten Fällen, vernarben mit der Zeit diese Löcher und die Oberfläche verschließt sich. Oft bleiben aber diese Löcher in den Mandeln zurück. Darin sammeln sich nun abgestoßene Hautmaterialien, Nahrungsrest, Speichel und vieles mehr. Es ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Die Tonsillen sind zwischen den vorderen und hinteren Gaumenbogen eingebettet. Dazwischen ist ebenfalls etwas Platz. Auch dort können sich diese Reste sammeln

Was kann man gegen Tonsillensteine tun?

Es gibt keine Medikamente, die dieses lästige Problem beseitigen. Man kann versuchen mit desinfizierenden Mundwässern zu arbeiten. Diese beseitigen die Symptome, jedoch nicht die Ursache. Mandelsteine sind keine zwingende Indikation zur Operation (Tonsillektomie). Leidet der Betroffene sehr darunter, dann ist es eine notwendige und sinnvolle Therapie.

Viele Betroffene arbeiten mit den unglaublichsten Tricks, um die Stippchen zu entfernen. Der Einfallsreichtum reicht hierbei vom normalen Finger, über den Gebrauch von Löffeln oder Zahnbürsten bis hin zum immer beliebten Stielkamm.

Der Hals- Nasen- Ohrenarzt saugt diese Tonsillarpfropfe mit einem Sauger ab und beseitigt dieses kleine Problem innerhalb kürzester Zeit.

Im Internet kursieren viele Artikel darüber, jedoch hat noch keiner seine eindeutige Wirkung beweisen können. Eine ganz besondere Seite ist von Anna Watson, die ein Buch über Tonsillensteine geschrieben hat. Darin enthalten soll eine geheimnisvolle Rezeptur sein, die Betroffene im Handumdrehen davon heilt. Einige positive Erfahrungsberichte scheint es bereits zu geben.

Dr. med. Holger Dewes, Saarlouis, www.drdewes.de
 
 
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